23.12.2019

Aktuelles aus Arbeitsbereichen der Prävention (130)

  • Reporter ohne Grenzen (www)
    Jahresbilanz der Pressefreiheit 2019. Getötete, inhaftierte und entführte Journalistinnen und Journalisten 2019. Zum Jahresende 2019 sitzen weltweit 389 Journalistinnen, Journalisten und andere Medienschaffende in direktem Zusammenhang mit ihrer Arbeit im Gefängnis, zwölf Prozent mehr als vor einem Jahr. Fast die Hälfte von ihnen ist auf nur drei Länder konzentriert: auf China, Ägypten und Saudi-Arabien. Das geht aus der Jahresbilanz der Pressefreiheit 2019 von Reporter ohne Grenzen hervor. Seit Jahresbeginn wurden weltweit mindestens 49 Medienschaffende getötet. Nur eine Minderheit von ihnen starb in Kriegsgebieten; die meisten wurden in Ländern getötet, in denen formal Frieden herrscht. Die gefährlichsten Länder für Medienschaffende waren 2019 Syrien, Mexiko, Afghanistan, Pakistan und Somalia. Mindestens 57 Medienschaffende sind derzeit entführt.

  • ECPAT Deutschland – Arbeitsgemeinschaft zum Schutz der Kinder vor sexueller Ausbeutung
    Handlungsbedarf zum Schutz der Kinder vor sexueller Ausbeutung. 20 Jahre nach der Ratifizierung des Fakultativprotokolls der Vereinten Nationen über den Verkauf von Kindern, Kinder in der Prostitution und zu Darstellungen des sexuellen Missbrauchs von Kindern sieht ECPAT weiterhin großen Umsetzungsbedarf. Im Rahmen des Staatenberichtsverfahrens zur Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen hat ECPAT nun zum zweiten Mal nach der Ratifizierung durch die Bundesregierung seinen Schattenbericht zum Fakultativprotokoll dem UN-Kinderrechteausschuss vorgelegt.

  • Weltgesundheitsorganisation (WHO)
    Tabakkonsum weltweit rückläufig, doch Rückgang bleibt hinter gesteckten Zielen zurück. Trotz einer weltweit rückläufigen Tendenz werden die Länder die von der WHO festgelegte globale Zielvorgabe einer Reduzierung des Tabakkonsums um 30% bis 2025 wohl verfehlen. Darüber hinaus wird voraussichtlich in fünf Jahren die Europäische Region insgesamt eine höhere Raucherquote haben als alle anderen Regionen der WHO. Diese Befunde sind in der dritten Ausgabe des Berichts der WHO über weltweite Trends beim Tabakkonsum nachzulesen, aus dem hervorgeht, dass die Zahl der Raucher weltweit seit 2000 um etwa 60 Mio. zurückgegangen ist. Der Bericht verdeutlicht, dass die Zahl der männlichen Raucher nicht mehr zunimmt und laut Prognosen 2020 erstmals um 1 Mio. und bis 2025 um 5 Mio. zurückgehen wird. Trotz dieses prognostizierten Rückgangs ist das Rauchen unter Männern nach wie vor wesentlich verbreiteter als unter Frauen. Der Globale Aktionsplan der WHO zur Prävention und Bekämpfung nichtübertragbarer Krankheiten (2013–2020) beinhaltet die Zielvorgabe, bis 2025 gegenüber dem Bezugsjahr 2010 eine Reduzierung der globalen Prävalenz des Tabakkonsums (sowohl zum Rauchen bestimmte als auch rauchfreie Tabakerzeugnisse) um 30% zu erreichen.

  • Statistisches Bundesamt (DESTATIS)
    Jahresrückblick: 2019 im Spiegel der Statistik. Das Statistische Bundesamt blickt zum nahenden Jahreswechsel auf besonders interessante Fakten aus den vergangenen zwölf Monaten und über 500 Pressemitteilungen zurück.

Ein Service des deutschen Präventionstages.
www.praeventionstag.de


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