10.12.2023

Deutsches Forum für Kriminalprävention startet zusätzliches Projekt gegen Hass und Hetze

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Viele kommunale Amts- und Mandatsträgerinnen und -träger sind in den vergangenen Jahren persönlich beleidigt und bedroht worden oder waren anderen Übergriffen ausgesetzt. Hass und Hetze sind längst keine Einzelfälle mehr. Vielmehr handelt es sich um ein bundesweites Problem, von dem haupt- und ehrenamtliche Politikerinnen und Politiker und Kommunen jedweder Größe betroffen sind. Vor diesem Hintergrund hat sich unter Beteiligung des Bundesministeriums des Innern (BMI) eine aus Vertreterinnen und Vertretern der kommunalen Spitzenverbände, kommunalpolitisch Tätigen sowie aus zuständigen Behörden und gesellschaftlichen Organisationen bestehende Allianz zum Schutz kommunaler Amts- und Mandatsträgerinnen und -träger zusammengefunden. Diese hat als eine von mehreren Maßnahmen die Einsetzung einer zentralen Ansprechstelle vorgeschlagen, die als Lotse informieren, beraten und als Mittlerin zwischen den Betroffenen und den Sicherheitsbehörden, Justiz und Verwaltung fungieren soll. Auf Anregung der Allianz und des BMI wird bei der Stiftung Deutsches Forum für Kriminalprävention (DFK) nunmehr eine solche Ansprechstelle eingerichtet. Ihre Finanzierung aus Mitteln des BMI ist zunächst bis Ende des Jahres 2027 sichergestellt.

Aktuell sucht das DFK für die Ansprechstelle zwei wissenschaftliche Mitarbeiter/-innen. Die Vergütung erfolgt in Anlehnung an Entgeltgruppe 13 TVöD Bund. Zur Verfügung stehen zwei Vollzeitstellen, die auch für die Besetzung mit Teilzeitkräften geeignet sind.

Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 15. Dezember 2024.

 

Ein Service des deutschen Präventionstages.
www.praeventionstag.de

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05.06.2023