DPT-I Projekte

  • LegiNot – Legitimation des Notfalls – Legitimationswandel im Notfall
    seit 1. März 2022 (laufend)
    In dem vom BMBF geförderten Forschungsprojekt geht es um die umfassende Erforschung der Kommunikation von Sicherheitsakteuren mit der Bevölkerung in Krisenzeiten und von deren Einflüssen auf die Akzeptanz getroffener Maßnahmen. In der 3-jährigen Laufzeit werden Handlungs- und Kommunikationsstrategien im Umgang mit Notfallsituationen in Kommunen und BOS (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) erarbeitet. Inhalt ist außerdem die praxisorientierte Vermittlung von Ansätzen zum Umgang mit Problemlagen bei der Akzeptanz von Notfallmaßnahmen und die Entwicklung von Empfehlungen für die Kommunikation und Interaktion zwischen Bevölkerung und Sicherheitsakteuren. Konsortialführer ist die Eberhard Karls Universität Tübingen (Prof. Dr. Rita Haverkamp). Außerdem gehören zum Konsortium die Universität Bielefeld (Prof. Dr. Christoph Gusy) und das Centre for Security and Society der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Prof. Dr. Stefan Kaufmann) sowie eine Reihe weiterer assoziierter Partner und Forschungspartner.

  • Schools That Care (STC)
    seit November 2021 (laufend)
    Schools That Care (STC) ist Teil eines Kooperationsprojektes der gemeinnützigen FINDER Akademie, des Deutschen Präventionstages (DPT), dem Landespräventionsrat Niedersachsen / Niedersächsisches Justizministerium (LPR NI) und der Stiftung Deutsches Forum für Kriminalprävention (DFK). Vorbild für den Schulentwicklungsprozess ist die in den USA entwickelte Präventionsrahmenstrategie Communities That Care (CTC), die Kommunen eine bedarfsgerechte und zielgerichtete Planung und Steuerung ihrer kommunalen Präventionsarbeit ermöglicht. Seit 2018 bietet der DPT über die CTC-Transferstelle entsprechende Qualifizierungen für Kommunen an. Schools That Care (STC) ist ein Prozess in sechs Schritten, der auf anderthalb Jahre ausgelegt ist. Anschließend wird die Ausgangslage durch eine Schülerbefragung erhoben. Auf Grundlage der Befragung wird ein individuelles Schulprofil erstellt, das aufzeigt, wo es Handlungsbedarf gibt.

  • CTC-Länderstrategie. Ein Kooperationsprojekt des DPT und der Stiftung Deutsches Forum für Kriminalprävention (DFK)
    seit Januar 2021 (laufend)
    Ziel der Länderstrategie ist es, den mit Communities That Care – CTC verknüpften Anspruch an wirksame, bedarfsgerechte, nachhaltige und fachkundige Präventionsarbeit bundesweit als Standard zu etablieren. Im Wissen um die Bedeutung aber auch die praktischen Schwierigkeiten einer Implementierung in der Fläche haben sich die Stiftung Deutsches Forum Kriminalprävention (DFK) und der Deutsche Präventionstag gGmbH (DPT) in einer Kooperation zusammengefunden und die Transferstelle CTC beim DPT um die Multiplikatorenschulung für Bundesländer ergänzt. Im Rahmen des vierjährigen Projektes „Bundesweite, strukturelle Stärkung der Evidenzbasierung von Präventionsmaßnahmen im Themenfeld Entwicklungsförderung und Gewaltprävention“ wird diese durch das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) gefördert. Darüber hinaus wird eng mit dem Landespräventionsrat Niedersachsen (LPR NI) zusammengearbeitet. Die Aufgaben umfassen: Schulung und Coaching von CTC-Interessierten, Initiieren länderübergreifender Netzwerke und das Verfolgen wissenschaftlicher Weiterentwicklungen von CTC. Ziel ist es, interessierte Bundesländer zu befähigen, CTC eigenständig und erfolgreich in ihren Kommunen umzusetzen. Kernaufgabe stellt daher die Durchführung von CTC-Schulungen dar.

  • Digitale Festschrift zum 25. Kongressjubiläum
    seit Juli 2020 (abgeschlossen)
    Im Jahr 2020 jährt sich der Jahreskongress des Deutschen Präventionstages zum 25. Mal. Dies ist ein gebotener Anlass, im Licht des gegenwärtigen Zeitgeistes 25 Jahre Gewalt- und  Kriminalprävention zu bilanzieren. Hierzu sollen die Materialien der vergangenen Kongresse ansprechend digital aufbereitet und mit jeweils einer aktuellen Videobotschaft ergänzt werden. Zu jedem der vergangenen 25 Kongresse blickt ein ausgewählter Protagonist dieser Veranstaltung zurück und beantwortet in einem ausführlichen Videointerview unter anderem die Fragen „Was wurde erreicht?“, „Findet sich ein roter Faden, der sich auch heute noch aufnehmen lässt?“ „Lassen sich Konjunkturen bestimmter Debatten erkennen?“. Die Festschrift wird über die Stiftung Deutsches Forum für Kriminalprävention (DFK) durch das BMJV gefördert.

  • Evaluation der Effektivität und Kosteneffektivität des kommunalen Präventionsansatzes „Communities That Care – CTC“
    seit Juni 2020 (laufend)
    Ziel dieses Projektes ist die weitgehende Replikation einer US-amerikanischen Interventionsstudie mit dem Präventionssystem „Communities That Care – CTC“ mit der Hypothese: CTC fördert die Fähigkeiten zur Kooperation von lokalen Akteuren wissenschaftsbasierter Prävention und Gesundheitsförderung (PGF), den Einsatz evidenzbasierter Maßnahmen und verbessert das Gesundheitsverhalten und die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Die Studie wird von der Medizinischen Hochschule Hannover (Prof. Dr. Ulla Walter) und der Universität Hildesheim (Prof. Dr. Renate Soellner) durchgeführt, in Kooperation mit dem Deutschen Präventionstag und dem Landespräventionsrat Niedersachsen. Das BMBF fördert die Studie von 4/2020 bis 9/2023.

  • CTC-Grundschulsurvey
    seit März 2020 (laufend)
    Kinder und Jugendliche sollen im kommunalen Kontext bestenfalls nicht nur mit einzelnen Präventionsangeboten erreicht, sondern durch aufeinander aufbauende und sich ergänzende Präventionsangebote in ihrer individuellen Entwicklung über verschiedene Lebensphasen hinweg unterstützt werden. Im Rahmen des geförderten Projektvorhabens CTC-Grundschulsurvey soll ein Erhebungsinstrument für Grundschüler*innen entwickelt werden, das Risiko- und Schutzfaktoren für Problemverhalten bzw. maladaptive Entwicklung erfasst. Dieses Instrument wird in Zusammenhang mit der Kinder- und Jugendbefragung für die Präventionsrahmenstrategie „Communities That Care – CTC“ entwickelt und soll, ebenso wie der bestehende CTC-Survey für Jugendliche, zur kommunalen Präventionsplanung verwendet werden. Die Auridis Stiftung gGmbH fördert dieses Projekt in Kooperation mit dem Deutschen Präventionstag, der Universität Hildesheim und dem Landespräventionsrat Niedersachsen.

  • EUPC - EUropäisches PräventionsCurriculum
    seit Januar 2020 (laufend)
    Das EUPC wurde von einem interdisziplinaren Konsortium aus neun EU-Ländern im Rahmen des Projekts „UPC-adapt“ entwickelt und basiert auf den wichtigsten Ergebnissen international anerkannter Präventionscurricula und Standards. Das Qualifizierungsprogramm wurde speziell entwickelt, um Entscheidungsträger*innen in Politik und Verwaltung sowie Meinungsmacher*innen essentielles Präventionswissen über die effektivsten evidenzbasierten Präventionsmaßnahmen und -ansätze zu vermitteln. Es ist als zweitägiges Basismodul und als fünftägiges Zertifizierungsmodul konzipiert und kann über den Deutschen Präventionstag gGmbH, in Kooperation mit der Finderakademie abgeschlossen werden.

  • Initiative Kommune 360°
    seit Januar 2020 (laufend)
    Mit der Initiative Kommune 360° wird die Entwicklung eines bundesweiten Netzwerkes von Akteuren aus kommunaler Verwaltung, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft angestrebt. Ziel ist die Förderung von integrierten Planungs- und Koordinationsprozessen bei der kommunalen Unterstützung von Familien und Kindern. Die Initiative wurde von der Auridis Stiftung, der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und der gemeinnützigen PHINEO AG ins Leben gerufen.

  • Krimdex - DPT-Datenbank zu Forschungsprojekten der Kriminalprävention und Kriminologie
    seit Januar 2020 (laufend)
    Im März 2020 hat der Deutsche Präventionstag Krimdex, eine neue Datenbank zu Forschungsprojekten im Bereich der Kriminalprävention und Kriminologie, auf seiner Website veröffentlicht. Krimdex erfasst universitäre sowie nichtuniversitäre, laufende und abgeschlossene, nationale sowie internationale wissenschaftliche Projekte verschiedenster Träger und Institutionen. Der Deutsche Präventionstag möchte mit diesem neuen Onlineangebot allen Interessierten eine zentrale Übersicht über die einschlägigen Forschungsaktivitäten bieten. Für die (Fach-)Öffentlichkeit erleichtert die Datenbank den Zugang zu wissenschaftlichen Erkenntnissen, fördert den unbedingt notwendigen Trialog zwischen Forschung, Politik und Praxis sowie den Wissenstransfer und Austausch von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern.

  • Migration und Sicherheit in der Stadt (migsst)
    seit Oktober 2018 (abgeschlossen)
    Partnerschaft im Projekt „Migration und Sicherheit in der Stadt“ (migsst), in dem ethnische Segregation als Risikofaktor untersucht und auf Basis dieser Erkenntnisse neue Ansätze für die Kriminalprävention entwickelt werden. Das auf drei Jahre angelegte Projekt wird vom BMBF gefördert, Konsortialführer ist die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW. Das DPT-Institut für angewandte Präventionsforschung kommuniziert Projektergebnisse mit den Akteuren der Präventionspraxis über eine Prävinarreihe sowie eine Veranstaltung im Rahmen des 26. Deutschen Präventionstages. Auf der Projektwebseite finden Sie den wissenschaftlichen Abschlussband sowie weitere Literatur zum Thema. Außerdem wurden Impulse für die kommunale Kriminalprävention in einer kompakten Handreichung zusammengefasst.

  • Cutting Crime Impact (CCI)
    seit Oktober 2018 (abgeschlossen)
    Partnerschaft im EU-Projekt "Cutting Crime Impact" (CCI), bei dem es um die Prävention, Ermittlung und Eindämmung schwerwiegender Alltagskriminalität geht. Das DPT-I ist neben elf weiteren Partnern beteiligt. Konsortialführer ist die University of Salford (GB). Das Projekt zielt darauf ab, die breitere Anwendung wirksamer Konzepte für Sicherheit und Gefahrenabwehr in der EU zu fördern und ein erweitertes europäisches Sicherheitsmodell zu entwickeln. Abgestimmt auf die Bedürfnisse der Strafverfolgungsbehörden und sicherheitspolitischen Entscheidungsträger wird CCI acht Toolkits zu den folgenden Bereichen entwickeln und implementieren: Predictive Policing, Community Policing, Kriminalprävention durch Städtebau und Planung sowie die Messung und Minderung des Unsicherheitsempfindens in der Bevölkerung. Das Projekt wird aus dem Forschungs- und Innovationsprogramm EU Horizon 2020 finanziert.

    Zusammenfassende Faktenblätter zu den State-of-the-Art-Berichten der vier Schwerpunktbereiche sind auf drei Sprachen verfügbar:
    - Predictive Policing deutsch, englisch, französisch
    - Community Policing deutsch, englisch, französisch
    - Kriminalprävention durch Städtebau und Planung deutsch, englisch, französisch
    - Unsicherheitsempfinden in der Bevölkerung deutsch, englisch, französisch
    Der DPT begleitet das Projekt mit einer umfassenden Prävinarreihe.

    Weitere Informationen:
    Projektbroschüre, Projektbeschreibung, Projektnewsletter und ausführlich auf der Projektwebsite.
    Unter dem Titel „Designing Security Futures“ fand am 24. & 25. November 2021 die Abschlusskonferenz des Projektes in Brüssel und online statt. Weitere Informationen und die Aufzeichnung des Livestreams.

  • CTC-Transferstelle
    seit September 2018 (laufend)
    Primäre Aufgabe der CTC-Transferstelle ist die Entwicklung und Umsetzung eines bundesweiten Transferkonzeptes für die kommunale Präventionsrahmenstrategie „Communities That Care – CTC“. In Kooperation mit dem Landespräventionsrat Niedersachsen (LPRN) und der Stiftung Deutsches Forum für Kriminalprävention (DFK) hat die Transferstelle ein Konzept entwickelt, das sowohl den Ausbau einer individuellen kommunalen Präventionsstrategie als auch die Beratung und Unterstützung CTC-durchführender Kommunen umfasst. Communities That Care – CTC wird in Deutschland in einem Blended Learning Ansatz ausgebildet (s. www.ctc-school.eu). Die CTC-Transferstelle ist mit internationalen Präventionsakteuren vernetzt. Weitere Informationen in der Maßnahmenbeschreibung.
    Newsletter:
    CTC-Newsletter 01/2021
    CTC-Newsletter 02/2021

  • CTC als Instrument der Jugendhilfeplanung
    seit Juni 2018 (laufend)
    Die kommunale Präventionsrahmenstrategie „Communities That Care – CTC“ hat auf verschiedenen Ebenen Schnittstellen mit den Aufgaben der Kinder- und Jugendhilfe, wie sie im SGB VIII definiert sind. Die Auridis-Stiftung möchte in Kooperation mit dem Deutschen Präventionstag und dem Landespräventionsrat Niedersachsen (LPRN) die Anwendbarkeit von CTC als Instrument der Jugendhilfeplanung im präventiven Hilfebereich modellhaft überprüfen. Die kooperierenden Kommunen werden dazu zunächst über einen Zeitraum von drei Jahren durch eine zweckgebundene finanzielle Zuwendung zum Einsatz von CTC im Rahmen der Jugendhilfeplanung unterstützt.

  • Handbuch der Extremismusprävention (HEx)
    seit März 2018 (abgeschlossen)
    Mitwirkung am „Handbuch der Extremismusprävention (HEx) - Extremismusprävention als gesamtgesellschaftliche Aufgabe“, koordiniert durch das Bundeskriminalamt. Das Handbuch ist kostenfrei erhältlich. Infos zum Buch und der Bestellmöglichkeit finden Sie in der Täglichen Präventionsnews vom 11.5.2020.

  • Bewertung und Verbesserung der urbanen Sicherheit mit Hilfe von semantischen 3D-Stadtmodellen (Stadtsicherheit 3D)
    seit März 2018 (abgeschlossen)
    Assoziierte Partnerschaft im vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Verbundprojekt „Bewertung und Verbesserung der urbanen Sicherheit mit Hilfe von semantischen 3D-Stadtmodellen (Stadtsicherheit 3D)“. In Kooperation mit dem DPT-I wurden vier Prävinare durchgeführt, in denen die Projektergebnisse anschaulich vorgeführt wurden. Projekt-Website: https://www.stadtsicherheit-3d.de/

  • Sicherheit im Bahnhofsviertel (SiBa)
    seit August 2017 (abgeschlossen)
    Forschungspartnerschaft mit dem vom BMBF geförderten Verbundprojekt „SiBa – Sicherheit im Bahnhofsviertel“ unter Leitung der Stiftungsprofessur für Kriminalprävention und Risikomanagement, Universität Tübingen, im Verbund mit der Universität Wuppertal. Der DPT veranstaltete eine Prävinarreihe zu diesem Projekt. Im Projekt wurde ein Werkzeugkasten mit umfassenden Praxisbeispielen erstellt.

  • Radikalisierung im digitalen Zeitalter – Risiken, Verläufe und Strategien der Prävention (RadigZ)
    seit Februar 2017 (abgeschlossen)
    Assoziierte Partnerschaft im vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Verbundprojekt „Radikalisierung im digitalen Zeitalter – Risiken, Verläufe und Strategien der Prävention (RadigZ)“.

  • Local Institutions against violent Extremism (LIAISE 2)
    seit Juli 2016 (abgeschlossen)
    Kooperation mit dem Deutsch-Europäischen Forum für Urbane Sicherheit e.V. (DEFUS) im Rahmen des EU-Projektes "Local Institutions against violent Extremism (LIAISE 2)“ zur Durchführung einer Webinarreihe zum Thema „Extremistische Radikalisierung - Herausforderungen für Kommunen und Möglichkeiten der Prävention“.

  • Fachkräfteportal Präventive Unterstützung für Integrations-Initiativen – Pufii.de
    seit Januar 2016 (laufend)
    Das bundesweite Fachkräfte- und Informationsportal liefert allen Akteurinnen und Akteuren einen umfangreichen und schnellen Überblick rund um die Themen Integration & Prävention und bietet gleichzeitig eine Möglichkeit zum gegenseitigen Austausch. Pufii.de beruht auf einer Kooperation mit dem Deutsch-Europäischen Forum für Urbane Sicherheit e.V. (DEFUS).

  • Aspekte einer gerechten Verteilung von Sicherheit in der Stadt (VERSS)
    seit Juni 2014 (abgeschlossen)
    Assoziierte Partnerschaft im vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Verbundprojekt „Aspekte einer gerechten Verteilung von Sicherheit in der Stadt (VERSS)“.

  • DPT-I-Blog
    seit Juni 2013 (abgeschlossen)
    Das dpt-i hat Frederick Groeger-Roth vom Landespräventionsrat Niedersachsen beauftragt, seine Eindrücke und Erkenntnisse aus Tagungen und Forschungsberichten in einem Blog mitzuteilen.

  • Suchportal DPT-MAP
    seit Oktober 2010 (laufend)
    Suchportal DPT-MAP für die themenspezifische Suche in Datenbanken ausgewählter Partnerorganisationen.