09.12.2019

Aktuelles aus Arbeitsbereichen der Prävention (127)

  • Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
    Wie Eltern und Kinder besser in Bewegung kommen. Unter dem Motto „Zeit für Bewegung“ haben die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und der Berufsverband der Kinder und Jugendärzte e. V. (BVKJ) ein Medienpaket zum Thema körperliche Aktivität von Kindern und Eltern entwickelt. Die Materialien unterstützen Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzte darin, Eltern auf die Bedeutung von Bewegung für die gesundheitliche Entwicklung ihrer Kinder aufmerksam zu machen und sie so zu mehr körperlicher Aktivität im Alltag zu motivieren. Regelmäßige Bewegung im Kindes- und Jugendalter ist wichtig für die körperliche, geistige und seelische Entwicklung. Kinder und Jugendliche sollten daher jeden Tag körperlich aktiv sein. Damit die tägliche Dosis Bewegung zur Routine wird, können Eltern ihre Kinder unterstützen, indem sie mit ihnen gemeinsam Bewegungs- und Sportangebote wahrnehmen.
  • Bundeskriminalamt (BKA)
    BKA-Herbsttagung 2019: Innere Sicherheit weiterdenken: Ausgrenzung, Hass und Gewalt – Herausforderungen für den Rechtsstaat und die Sicherheitsbehörden. Ultranationalismus, Islamfeindlichkeit, Antisemitismus und andere Ideologien der Ungleichwertigkeit stellen die Vitalität des gesellschaftlichen Zusammenhalts in Deutschland - nicht erst seit dem Mord an dem Kasseler Regierungspräsidenten Lübcke - immer wieder auf die Probe. Dabei fordern Entwicklungen wie die Renaissance rechten und autoritären Denkens, der steigende Zuspruch für Bewegungen mit extremen Auffassungen, die rasend schnelle Verbreitung gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Hassbotschaften mittels Social Media den Rechtsstaat heraus. Damit stellt sich das Thema des Umganges mit vorurteilsbezogenen Einstellungen und Extremismus - auch innerhalb der Sicherheitsbehörden - acht Jahre nach dem Bekanntwerden der NSU-Mordserie weiterhin als virulent dar. (Dokumentation)

  • Dachverband der Betriebskrankenkassen (BKK)
    Gesundheitsreport 2019. Psychische Gesundheit und Arbeit. Psychische Erkrankungen sind in die Arbeitswelt ein zunehmend bedeutsames Thema: Die auf diese Krankheitsart zurückzuführenden Fehlzeiten der Beschäftigten sind zwar stetig gestiegen – allerdings gegenläufig zu Ergebnissen aus großen Bevölkerungsstudien, die keine Zunahme der Prävalenz von psychischen Erkrankungen in den vergangenen Jahren feststellen. Gleichzeitig wandelt sich die Arbeitswelt in vielen Bereichen, was neue Anforderungen besonders an die psychische Gesundheit und Arbeitsfähigkeit der Beschäftigten stellt.
  • Bertelsmann Stiftung (BS)
    Social Justice Index 2019. Die Beschäftigungsdaten erreichen in fast allen EU- und OECD-Staaten wieder bessere Werte als auf dem Höhepunkt der Finanzkrise. Dennoch ist das Armutsrisiko kaum gesunken. Stillstand herrscht auch bei der Generationengerechtigkeit. Deutschland belegt im internationalen Ranking des Social Justice Index den 10. Platz. Weltweit haben sich die Arbeitsmärkte im Vergleich zu den Krisenjahren nach 2008 deutlich erholt. Rund zehn Jahre nach Ausbruch der globalen Finanzkrise liegt die durchschnittliche Arbeitslosenquote in den 41 untersuchten EU- und OECD-Ländern mit 5,3 Prozent erstmals leicht unterhalb des Vorkrisenniveaus von 2008 (5,7 Prozent). Doch die Rallye am Arbeitsmarkt hat bisher keine entscheidenden Auswirkungen auf die Armutsquoten. In 25 der 41 untersuchten Staaten stagniert das Armutsrisiko oder ist sogar gestiegen. Dabei sind Kinder oftmals häufiger von Armut bedroht als ältere Menschen. Allgemein wird laut unserer Autoren zu wenig für die Gerechtigkeit zwischen den Generationen getan, und das trotz Herausforderungen wie Erderwärmung oder dem demografischen Wandel.
Ein Service des deutschen Präventionstages.
www.praeventionstag.de


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