08.12.2019

Prävention in der digitalen Welt (6)

  • Deutsches Kinderhilfswerk (DKHW)
    Tipps für den Umgang mit Kinderfotos in sozialen Netzwerken.  wie man Fotos im Netz posten und trotzdem die Persönlichkeitsrechte der Kinder wahren kann: (1)  Beziehen Sie Ihr Kind ein. (2) Vermeiden Sie möglichst die Preisgabe personenbezogener Daten des Kindes im Zusammenhang mit einem Foto. (3) Überprüfen Sie regelmäßig Ihre Sicherheits- bzw. Privatsphäre-Einstellungen in Sozialen Online-Netzwerken. (4) Posten Sie keine Fotos von Kindern in peinlichen, unangenehmen oder unangemessenen Situationen. (5) Überlegen Sie, ob es für die Bildaussage des Fotos zwingend notwendig ist, das Gesicht des Kindes zu zeigen. (6) Nehmen Sie Ihre Vorbildfunktion wahr.

  • Wissenschaftliches Institut der AOK (WIdO)
    Fehlzeiten-Report 2019 - Digitalisierung - gesundes Arbeiten ermöglichen. Der aktuelle Fehlzeiten-Report zeigt Facetten des Themas „Digitalisierung – gesundes Arbeiten ermöglichen“ aus drei Perspektiven auf: Gesellschaftliche Sichtweisen, unternehmerische Belange und individuelle Wahrnehmungen werden in 26 Fachbeiträge dargelegt. Neben Praxisbeispielen stellt der aktuelle Report auch digitale Anwendungen vor, die im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements zum Einsatz kommen können.

  • Vodafone-Stiftung (www)
    Studie zum Informationsverhalten in einer digitalen Welt.  Die große Mehrheit junger Menschen in Deutschland hält sich regelmäßig über das politische Geschehen auf dem Laufenden und sucht sich in dem breiten Angebot an digitalen wie analogen Informationskanälen gezielt Nachrichtenquellen. Mehr als ein Drittel (36 Prozent) informiert sich täglich oder sogar mehrmals täglich über politische Themen. Fast drei Viertel (72 Prozent) der Befragten informieren sich mindestens einmal die Woche. Gleichzeitig interessiert sich jedoch ein Viertel der jungen Menschen mit einem niedrigen Bildungshintergrund kaum für politische Themen und zeigt sich im Vergleich unsicherer im Umgang mit Fake News im Netz. Zudem äußern viele Befragte Unzufriedenheit damit, wie Politiker mit jugendrelevanten Themen, wie den „Fridays for Future“ oder der Urheberrechtsreform, umgehen.

  • Hochschule Landshut (www)
    App soll Rechte von jungen Menschen in Pflegefamilien stärken. Zum 30-jährigen Jubiläum der UN-Kinderrechtskonvention am 20. November 2019 setzt eine neue App die Stärkung der Kinder- und Jugendrechte im Bereich der Pflegekinderhilfe ganz oben auf die Agenda. Die schwerwiegenden Fälle von Kindesmissbrauch in einer Pflegestelle auf einem Campingplatz in Lügde machen offenkundig, dass die App des Verbundprojekts FosterCare genau zum richtigen Zeitpunkt kommt. Die App ist eine Möglichkeit junge Menschen in Pflegefamilien zu informieren und ihnen ein Kontaktangebot zu machen. Erfahrungen in anderen Projekten zeigen, dass es hierbei neuer Wege bedarf, um die jungen Menschen vor allem in möglichen belastenden Situationen zu erreichen. Mithilfe der App können sie Infos erhalten und über eine Messenger-Funktion mit den Projektmitarbeiter*innen in Kontakt treten und über ihre Erfahrungen berichten. Bei Bedarf werden die Betroffenen an Beratungsstellen vermittelt. Das Verbundprojekt läuft noch bis Ende 2020 und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Förderlinie „Forschung zu sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in pädagogischen Kontexten“ gefördert. Die App ergänzt das bereits vom Projekt bereitgestellte niederschwellige Angebot der bundesweiten FosterCare-Hotline unter der Nummer 0800 98 00 200. Hier können junge Menschen in Pflegefamilien bereits kostenfrei ihre Erfahrungen und Vorstellungen mitteilen, was eine gute Pflegefamilie ausmacht und was ihre Schutz-, Beteiligungs- und Beschwerderechte stärken kann.

Ein Service des deutschen Präventionstages.
www.praeventionstag.de


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