01.08.2019

Aktuelles aus Arbeitsbereichen der Prävention (105)

  • Ruhr Universität Bochum (RUB)
    Depressiv durch Facebook und Co. Alle anderen sind besser als ich. Dieser Eindruck kann sich aufdrängen, wenn man Profile in sozialen Netzwerken anschaut. Toller Urlaub, super Party, süße Kinder, abgefahrenes Essen: In sozialen Netzwerken zeigen alle ihr Leben von der Sonnenseite. Wer sich hier umschaut, dessen Selbstwertgefühl kann leicht leiden, weil vermeintlich alle besser sind als man selbst. In Gefahr, dadurch depressive Symptome zu entwickeln, sind vor allem Nutzer, die soziale Netzwerke passiv nutzen, also selbst nicht posten, und dazu neigen, sich mit anderen zu vergleichen.

  • Caritas Deutschland (www)
    Studie zu Bildungschancen: Immer mehr Jugendliche ohne Schulabschluss. Mehr als 52.000 Jugendliche haben 2017 die Schule ohne Hauptschulabschluss verlassen. Das sind 5000 mehr als noch vor zwei Jahren. Damit stieg die Quote bundesweit um einen Prozentpunkt auf 6,9 Prozent. Mit der Bildungschancen-Studie richtet die Caritas den Blick auf junge Menschen, die kaum Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben. Die Caritas wertet die Daten der Abgänger ohne Schulabschluss seit 2012 jährlich bis auf die Kreisebene hinunter aus. Mit einem Jahr Pause konnten die Zahlen der Bildungschancen-Studie im Juli 2019 aktualisiert werden.

  • Europäische Kommission (EK)
    Kampf gegen Geldwäsche und Terrorfinanzierung: Kommission fordert bessere Umsetzung der EU-Rechtsvorschriften. EU-Staaten und Banken müssen bestehende EU-Vorschriften besser umsetzen, um Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung effektiv zu bekämpfen. Das zeigt eine am 24.07.2019 vorgelegte Risikobewertung der Europäischen Kommission.

  • Dokumentation des Kongresses Armut und Gesundheit 2019 mit dem Schwerpunktthema "Politik macht Gesundheit".

Ein Service des deutschen Präventionstages.
www.praeventionstag.de


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