28.03.2021

Aktuelles aus Arbeitsbereichen der Prävention (203)

  • Kommission legt EU-Strategie für Kinderrechte vor
    Die Europäische Kommission hat am 24.03.2021 die erste umfassende EU-Kinderrechtsstrategie sowie einen Vorschlag zur Einführung einer Europäischen Kindergarantie angenommen. Ziel ist, die Kinderrechte zu stärken, die bestmöglichen Voraussetzungen für Kinder zu schaffen und die Chancengleichheit von Kindern zu fördern, die von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht sind. Zur Vorbereitung beider Initiativen holte die Kommission zusammen mit weltweit führenden Kinderrechtsorganisationen die Ansichten von über 10 000 Kindern ein. Die COVID-19-Pandemie hat die Herausforderungen von Angelegenheiten, die Kinder betreffen, – beispielsweise Risiken im digitalen Raum wie Cybermobbing – noch verschärft.

  • Deutscher Weiterbildungstag 2021
    Auf der Seite www.deutscher-weiterbildungstag.de finden sich Pressemitteilungen und kostenlose Illustrationen zum Deutschen Weiterbildungstag 2021, der am 24.03.2021 stattgefunden hat.

  • Startschuss für eine Wirksamkeitsstudie zur kommunalen Prävention
    Im Rahmen des über mehrere Jahre laufenden Forschungsprojektes "GEKO-Studie" steht die Untersuchung der Wirksamkeit zur kommunalen Prävention und liefert Erkenntnisse darüber, welche Ansätze kommunaler Gesundheitsförderung unter welchen Randbedingungen wie effektiv sind und welches Kosten-Nutzen-Verhältnis damit verbunden ist. Realisiert wird die Studie durch ein Konsortium der Partner: Medizinische Hochschule Hannover (MHH), Stiftung Universität Hildesheim, Deutscher Präventionstag (DPT) und Landespräventiosrat Niedersachsen (LPR).

  • Angriffe auf Journalist*innen auf Höchststand
    "69 tätliche Angriffe ereigneten sich im Jahr 2020. Nie zuvor in den sechs Jahren seit Beginn der Erhebung erfasste das Europäische Zentrum für Presse- und Medienfreiheit (ECPMF) mehr Angriffe. Im Vergleich zum Vorjahr nahm die Zahl der Fälle um das Fünffache zu. Damit hat sich die Sicherheitslage von Journalist:innen in Deutschland abermals verschärft. Ausschlaggebend für den starken Anstieg sind die vielen Gewalttaten auf pandemiebezogenen Versammlungen. Dort erfolgten 71% aller Angriffe im vergangenen Jahr. Die Pressefeindlichkeit einer breiten Allianz aus Verschwörungsgläubigen, Reichsbürger:innen, Neonazis und Esoteriker:innen auf Deutschlands Straßen machten diese Demonstrationen zum gefährlichsten Arbeitsplatz für Journalist:innen."

  • „Hass, Bedrohungen und Gewalt gegen Kommunalpolitiker:innen"
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    Hass, Bedrohungen und Anfeindungen im Alltag und im Netz gegenüber kommunalen Amts- und Mandatsträgern sind längst keine Einzelfälle mehr. Fast zwei Drittel der Bürgermeister:innen haben bundesweit bereits derartige Erfahrungen -  und das sogar mehrfach - gemacht. Die Corona-Pandemie verschärft diese Situation weiter. 27 Prozent der befragten Bürgermeister*innen bestätigen das. Dies geht aus Umfragen der Zeitschrift KOMMUNAL mit der forsa aus dem Jahr 2020 und aktuell aus 2021 hervor. Doch wie ist die aktuelle Situation bundesweit? Was hat sich zwischenzeitlich getan? Und welche Strategien und Gegenmaßnahmen müssen im Engagement gegen Hasskriminalität ergriffen werden? Der DStGB greift diese wichtigen Fragestellungen in einem „UpdatePapier“ auf."

Ein Service des deutschen Präventionstages.
www.praeventionstag.de


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