24.03.2021

Aktuelles aus Arbeitsbereichen der Prävention (202)

  • UN-Weltwasserbericht 2021: Der Wert von Wasser
    Wasser wird weltweit viel zu oft als selbstverständlich angesehen, privatisiert, verschmutzt und verschwendet. Wasser muss einen höheren Stellenwert bekommen. Das fordert der Weltwasserbericht 2021 „Wasser bewerten und wertschätzen“, den die UNESCO im Auftrag der Vereinten Nationen erstellt hat. Der Bericht zeigt, dass zwar ein weltweiter Konsens bestehe, dass Wasser überlebenswichtig und ein Menschenrecht sei, dass aber die praktische Umsetzung bei weitem nicht ausreiche. Der Weltwasserbericht wird am 22. März, dem Weltwassertag, veröffentlicht. Der Bericht zieht ein ernüchterndes Fazit: Das Bewusstsein ist zwar vorhanden, dass Gesundheit, Hygiene, Landwirtschaft und Industrie ohne sauberes Wasser nicht möglich sind. Die Weltgemeinschaft hat auch festgestellt, dass sicheres Wasser und sanitäre Dienstleistungen ein Menschenrecht und eines der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen sind. Dennoch fehlen weltweit im politischen Alltag Aufmerksamkeit und Investitionen für die lebenswichtige Ressource. Der Weltwasserbericht zieht daraus die Schlussfolgerung, dass der Wert des Wassers für konkrete politische Entscheidungen genauer bestimmt werden müsse. Der Weltwasserbericht wirbt dafür, den Wert von Wasser mit neuen Methoden zu bemessen.

  • Obdachlosen-Studie: „Niemand tut sich das freiwillig an“
    "Mit einer großangelegten Feldforschung haben Wissenschaftler*innen der Fachhochschule Dortmund sich dem Thema Obdachlosigkeit genähert und dabei den Fokus auf die Betroffenen gelegt. Die nun vorliegende Studie basiert auf der Auswertung von Interviews mit Wohnungs- und Obdachlosen. Sie bietet neue Ansätze für die Präventionsarbeit und beschreibt die Lebenssituation und Wünsche der Menschen." Quelle: idw 

  • Polizeiliche Kriminalstatistik 2020 der Bundesländer:
    Baden-WürttembergBayern, Berlin, Brandenburg, BremenHamburgHessen, Mecklenburg-Vorpommern, NiedersachsenNordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen

  • 57 Jahre Bewährungshilfe im Spiegel der Bewährungshilfestatistik. Ein Überblick über die Entwicklung von 1963 bis 2019 im früheren Bundesgebiet
    In seiner Einleitung zu seinem aktuellen Überblick zur Entwicklung der Bewährungshilfestatistik schreibt Prof. Dr. Wolfgang Heinz: "Die Bewährungshilfestatistik (BewHiStat) ist „das“ Quellenwerk, um Umfang, Struktur und Entwicklung der Unterstellungen nach Straf(rest-)aussetzung unter einen hauptamtlichen Bewährungshelfer deskriptiv beschreiben zu können.2 Zum Verständnis von Entwicklung und Struktur der Unterstellungen sind jedoch noch weitere Quellenwerke notwendig, denn die Fallbelastung der Bewährungshilfe ist bestimmt sowohl durch die Häufigkeit, mit der Freiheits- und Jugendstrafen verhängt und deren Vollstreckung zur Bewährung ausgesetzt als auch durch die Häufigkeit, mit der ausgesetzte Freiheitsstrafen mit der Unterstellungen unter Bewährungshilfe verbunden werden. Über die Verhängungs- und Aussetzungspraxis geben die Strafverfolgungs- und die Strafvollzugsstatistik Auskunft. Über die Häufigkeit, mit der bei ausgesetzten Freiheitsstrafen eine Unterstellung unter Bewährungshilfe erfolgt, informiert dagegen keine der Strafrechtspflegestatistiken." Quelle: Konstanzer Inventar Sanktionsforschung (KIS)
Ein Service des deutschen Präventionstages.
www.praeventionstag.de


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