02.12.2019

Aktuelles aus Arbeitsbereichen der Prävention (126)

  • Zweites Deutsches Fernsehen (ZDF)
    XY-Preis 2019. Werner und Kevin Rast, Karsten Weisgut und Georg Köttner sind am 20.11.2019 mit dem XY-Preis ausgezeichnet worden. Seit 2002 wird der "XY-Preis – Gemeinsam gegen das Verbrechen" an besonders couragierte Menschen verliehen. An Helden des Alltags, die sich mutig, aber wohlüberlegt im Kampf gegen das Verbrechen für ihre Mitmenschen eingesetzt haben.

  • Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EMCDDA) und EUROPOL
    Der EU-Drogenmarktbericht 2019 ist der dritte umfassende Überblick über die illegalen Drogenmärkte in der Europäischen Union. Die in diesem Bericht vorgestellte Analyse umfasst zahlreiche Themen wie die Zusammenhänge zwischen Drogen und anderen Straftaten, der legalen Wirtschaft und Gesellschaft im Allgemeinen sowie die Prozesse und Akteure, die am Handel beteiligt sind, von der Produktion über den Handel bis zum Vertrieb. In dem Bericht werden die Märkte für Heroin, Kokain, Cannabis, Amphetamin, Methamphetamin, MDMA und neue psychoaktive Substanzen nach einem evidenzbasierten Ansatz untersucht. Sie enthält auch Aktionspunkte, um die Entwicklung der Politik auf EU- und nationaler Ebene zu unterstützen. 

  • Stiftung Deutsche Depressionshilfe (www)
    Deutschland-Barometer Depression. Depression im Alter wird massiv unterschätzt. In der deutschen Bevölkerung gibt es große Irrtümer bezüglich der Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten von Depression im Alter. Deshalb wird die Erkrankung bei Senioren häufig falsch oder gar nicht behandelt, was mit zu den drastisch erhöhten Suizidraten im Alter beiträgt Depression im Alter als Reaktion auf Bitternisse des Alters abgetan. 

  • Weltgesundheitsorganisation (WHO)
    Sachstandsbericht über Gesundheit im Strafvollzug in der Europäischen Region der WHO. Der Sachstandsbericht über Gesundheit im Strafvollzug in der Europäischen Region der WHO enthält eine Analyse der erhobenen Daten über den Gesundheitsstatus von Häftlingen und die Gesundheitssysteme im Strafvollzug in 39 Ländern der Europäischen Region. Im Rahmen der Studie der WHO wurden zwischen 2016 und 2017 Daten aus den Mitgliedstaaten in der Region zur Beobachtung und epidemiologischen Überwachung der Gesundheit im Strafvollzug erhoben. Aus dem Bericht geht hervor, dass der allgemeine Zustand der Beobachtungs- und Überwachungssysteme in Haftanstalten dürftig ist. Er hat Auswirkungen auf die Entwicklung evidenzbasierter Konzepte, die den Bedürfnissen der Häftlinge gerecht werden.

Ein Service des deutschen Präventionstages.
www.praeventionstag.de


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