14.09.2019

Aktuelles aus Arbeitsbereichen der Prävention (112)

  • Bündnis Entwicklung Hilft (www) und Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht der Ruhr-Universität Bochum (IFHV)
    WeltRisikoBericht 2019: Wassermangel erhöht Katastrophenrisiko. Hitzerekorde weltweit und zunehmende Dürren: Der Klimawandel verschärft die Probleme rund um die Wasserversorgung und erhöht damit die Verwundbarkeit von Gesellschaften. Ein wesentlicher Bestandteil des Berichts ist der jährliche WeltRisikoIndex, der seit 2018 vom IFHV berechnet wird. Er gibt für 180 Länder das Risiko an, dass ein extremes Naturereignis zu einer Katastrophe führt. Damit erfasst er acht Länder mehr als im Vorjahr. Der WeltRisikoIndex berücksichtigt die Gefährdung eines Landes gegenüber extremen Naturereignissen sowie dessen gesellschaftliche Verwundbarkeit.

  • VDI Technologiezentrum und Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
    Konferenz „Sicher leben in der Stadt – Herausforderung für Forschung und Praxis“. Unter diesem Leitmotiv steht die Konferenz zur urbanen Sicherheit, zu der am 8. und 9. Oktober 2019 alle interessierten Expertinnen und Experten in den Landschaftspark Duisburg-Nord eingeladen sind. Kernthemen der Konferenz sind
    - Sicherheit öffentlicher Räume
    - Sicherheit der Versorgungsinfrastrukturen
    - neue Mobilitätskonzepte
    - moderne Event-, Risiko- und Krisenmanagementansätze für Kommunen.

  • Statistisches Bundesamt (DESTATIS)
    4,9 Millionen staatsanwaltschaftliche Ermittlungsverfahren im Jahr 2018. Rund ein Drittel der erledigten Strafverfahren betrafen Vermögens- und Eigentumsdelikte. Die Ermittlungsverfahren wurden überwiegend von Polizeidienststellen an die Staatsanwaltschaften übergeben (81,6 %). Die übrigen Verfahren wurden von Staatsanwaltschaften selbst, von Steuer- beziehungsweise Zollfahndungsstellen oder von Verwaltungsbehörden eingeleitet. Rund ein Drittel (32,3 %) der erledigten Strafverfahren bezog sich auf Eigentums- und Vermögensdelikte. Darauf folgten Straßenverkehrsdelikte mit 18,0 %, Straftaten gegen das Leben und die körperliche Unversehrtheit mit 9,4 % sowie Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz mit 8,3 %. Der Anstieg erledigter Verfahren wegen Drogendelikten wirkt sich stark auf das Gesamtergebnis aus.

  • Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV)
    Allensbach-Umfrage Generation Mitte 2019. Der Generation zwischen 30 und 59 Jahren in Deutschland geht es wirtschaftlich so gut wie nie. Die gesellschaftlichen Entwicklungen bereiten der Generation Mitte jedoch zunehmend Sorgen. "Gene­ra­tion­ Mitte" beklagt wach­sende Aggres­si­vi­tät, Ego­is­mus und Respekt­lo­sig­keit.

Ein Service des deutschen Präventionstages.
www.praeventionstag.de


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