21.06.2021

Aktuelles aus Arbeitsbereichen der Prävention (216)

  • Jugendstudie "Junges Europa"
    Die Lebenssituation für junge Menschen in Europa hat sich durch die Pandemie deutlich verschlechtert, dennoch schaut die Generation der unter 26-Jährigen mehrheitlich optimistisch in die Zukunft. In Spanien, Italien und Polen sinkt der Anteil der Optimisten in den letzten Jahren jedoch deutlich. Das zeigen die Ergebnisse der fünften repräsentativen Jugendstudie „Junges Europa“ der TUI Stiftung, die am 16.06.2021 veröffentlicht wurde.  Das Meinungsforschungsinstitut YouGov befragte dazu im April 2021 6253 Menschen zwischen 16 und 26 Jahren in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Spanien, Italien, Griechenland und Polen. Auf die Frage, wie sie ihren momentanen Gefühlszustand beschreiben würden, antwortete nahezu jede:r zweite Befragte eher negativ, zum Beispiel mit „müde“, „unsicher“, „genervt“ und „gestresst“. Mehr als die Hälfte (52 Prozent) gab an, ihre Lebenssituation habe sich verschlechtert, in Deutschland waren es 46 Prozent. Ganz konkret bedeutet das: Vier von zehn jungen Menschen zwischen 16 und 26 Jahren (39 Prozent) verloren in den vergangenen Monaten der Pandemie ihren Job oder erlitten finanzielle Einbußen. In Deutschland waren es 29 Prozent, die angaben, von Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit betroffen gewesen zu sein, in Griechenland sogar 58 Prozent. Die Befragten fühlen sich in allen Lebensbereichen stark belastet und befürchten, dass dies auch vorerst so bleibt. Am schwierigsten (72 Prozent) empfinden die jungen Menschen die Beschränkungen im öffentlichen und sozialen Leben – z.B. reduzierte Kontaktmöglichkeiten mit Freunden und Familie oder geschlossene Geschäfte und Sportvereine. 60 Prozent von ihnen sorgen sich, dass die Belastungen in diesen Bereichen auch in Zukunft hoch blieben.

  • Verschwörungsideologien und ihre Folgen für das Kindeswohl
    Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) veranstaltet am 30.06.2021 eine Onlineveranstaltung zu Verschwörungsideologien und ihren Folgen für das Kindeswohl. Programm und Anmeldung

  • EU-Drogenbericht 2021: Drogenhändler setzten verstärkt auf digitale Angebote
    Die EU-Drogenbeobachtungsstelle (EMCDDA) hat am 09.06.2021 den EU-Drogenbericht 2021 veröffentlicht. Auf der Grundlage von Daten aus 29 Ländern (EU-27, Türkei und Norwegen) bietet der Bericht neue Einblicke in die Auswirkungen eines komplexen Drogenproblems und eines Drogenmarktes, der gegen Störungen durch COVID-19 gewappnet ist. Der Bericht warnt vor den Risiken für die öffentliche Gesundheit, die von der Verfügbarkeit und Verwendung einer breiteren Palette von Stoffen ausgehen, die oftmals von hoher Wirksamkeit oder Reinheit sind. Außerdem wird beschrieben, wie organisierte kriminelle Gruppen die illegale Drogenproduktion in Europa verstärkt haben, um Maßnahmen zur Bekämpfung des illegalen Handels zu umgehen, wodurch Umwelt-, Gesundheits- und Sicherheitsrisiken entstehen.

  • Polizei-Newsletter Juni 2021
    Der aktuelle Polizei-Newsletter (Ausgabe 253) ist im Juni erschienen und steht barrierefrei über https://www.polizei-newsletter.de/index.php zur Verfügung.

Ein Service des deutschen Präventionstages.
www.praeventionstag.de


Weitere News zum Thema „Aktuelles“