26.05.2021

Aktuelles aus Arbeitsbereichen der Prävention (211)

  • Neue Regeln zum Verbot für den Besitz von Feuerwaffen
    Nationale Behörden sollen künftig besser überprüfen können, wenn einer Person die Erlaubnis zum Besitz einer Feuerwaffe in einem anderen Mitgliedstaat verweigert wurde. Damit soll ein „Rechtsprechungsshopping“ innerhalb der EU verhindert werden. Entsprechende Vorschriften hat die Kommission am 21.05.2921 beschlossen. In der EU werden jeden Monat schätzungsweise 30.000 Ablehnungen einer Erlaubnis zum Besitz einer Schusswaffe aus Sicherheitsgründen erteilt.

  • Startschuss für Aufbau einer Nationalen Bildungsplattform
    Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat Ende April den ersten Schritt für den Aufbau einer Nationalen Bildungsplattform unternommen. Mit 150 Millionen Euro will das Ministerium die Entwicklung von bis zu vier Prototypen unterstützen. Diese stellen den Kern für eine nutzerorientierte Infrastruktur dar. Flankierend werden Projekte gefördert, die insbesondere auch auf die Verknüpfung digitaler Bildungs-Szenarien und lernpfadorientierte Curricula über die Plattform abzielen.

  • Aktueller Bericht des Beobachtungszentrums für interne Vertreibung
    Nach einer Studie des Beobachtungszentrums für interne Vertreibung (IDMC) hat es Ende 2020 weltweit ca. 55.000.000 Binnenflüchtlinge gegeben. Bereits seit Jahren steigt die Zahl derjenigen Menschen an, die vor Gewalt und Naturkatastrophen in andere Länder fliehen; doppelt so viele Menschen sind jedoch innerhalb des eigenen Landes auf der Flucht. 

  • EUCPN-Toolbox - Party Drogen und Kriminalität
    Das Europäische Netzwerk für Kriminalprävention (EUCPN) hat auf seiner Webseite einen Artikel zu Partydrogen veröffentlicht. Der Begriff „Partydrogen“ bezieht sich danach nicht auf eine bestimmte pharmakologische Zusammensetzung, sondern auf Medikamente, die zur Schaffung oder Verbesserung von Freizeiterlebnissen verwendet werden, unabhängig davon, ob es sich um legale oder illegale Substanzen handelt. Der Schwerpunkt dieses Papiers liegt auf dem Verständnis der Beziehung zwischen Parteidrogen und Kriminalität und insbesondere der mit dem Ausgehen verbundenen Risiken.

Ein Service des deutschen Präventionstages.
www.praeventionstag.de


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