31.12.2020

Aktuelles aus Arbeitsbereichen der Prävention (187)

  • Aktion von aktivpräventiv: "Treffen wir uns und schenken gemeinsam ein paar Minuten Zeit!"
    In einer Information von Günther Ebenschweiger, dem Initiator der Aktion heißt es u.a.: "Ich starte in Kooperation mit der Stadt Graz spontan die kostenlose Aktion "Treffen wir uns und schenken gemeinsam ein paar Minuten Zeit!" Von 29.12. bis 16.1. werde ich alle zwei und somit zehn Tage lang über zoom eine Stunde mit dem Ziel online sein, das Leben von interessierten und | oder betroffenen Menschen jeden Alters, positiv (mit-)zu gestalten! Wenn du ein paar Minuten Zeit hast, um TeilnehmerInnen mit Informationen, Antworten, Geschichten, Musik, Kunst, Sport, Texten … zu motivieren und zu ermutigen, dann melde dich bei mir unter info@ebenschweiger.at oder unter +43-676-4 25 4 25 4! Bitte sei spontan und aktiv! Wenn du Zeit hast melde dich, dann schaffen wir gemeinsam spontan ein Angebot, ein „Potpourri" an Möglichkeiten des bewussten Zuhörens und der aktiven Teilnahme, Tipps geben und erhalten, sich gegenseitig austauschen, MusikerInnen beim Spielen lauschen, KünstlerInnen beim Gestalten zuschauen, die Antworten von ExpertInnen erfahren, persönliche, erfundene oder bekannte Geschichten erzählen; und was uns noch so einfällt!"

  • Ausgaben für Kinder- und Jugendhilfe von 2009 bis 2019 verdoppelt
    Im Jahr 2019 haben Bund, Länder und Gemeinden 54,9 Milliarden Euro für Leistungen und Aufgaben der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe ausgegeben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, haben sich die Ausgaben damit in den vergangenen 10 Jahren mehr als verdoppelt (2009: 26,9 Milliarden Euro). Die Einnahmen – unter anderem aus Gebühren und Teilnahmebeiträgen – stiegen von 2009 bis 2019 um mehr als ein Drittel von 2,6 Milliarden Euro auf 3,5 Milliarden Euro. 

  • Handlungsempfehlungen zu Kinder-Influencer:innen für Eltern
    Kinder-Influencer:innen sind immer häufiger auf sozialen Plattformen wie YouTube, TikTok oder Instagram unterwegs. Sie präsentieren sich und ihren Alltag einer großen Menge an Menschen – häufig völlig unreflektiert in Hinblick darauf, welche Informationen sie von sich preisgeben. Aber auch wenn Eltern bei Instagram ein Bild mit ihrem Kind posten oder bei YouTube ein gemeinsames Video veröffentlichen, werden Kinder bereits in jungem Alter zu Akteur:innen im Netz. Eine Arbeitsgruppe hat nun zu diesem Thema Handlungsempfehlungen für Eltern entwickelt. Die umfangreichen Handlungsempfehlungen wurden von der „Arbeitsgruppe Kinder-Influencing“ erarbeitet und sollen es Eltern erleichtern, ihre Kinder im Netz zu begleiten und ihnen einen reflektierten und sicheren Umgang mit sozialen Netzwerken zu ermöglichen. (Die Arbeitsgruppe „Kinder-Influencing“ besteht aus Media Smart e. V., der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM e. V.), der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur e. V. (GMK), jugendschutz.net, der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) und dem Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI) und SUPER RTL.) Neben allgemeinen Informationen zu den verschiedenen Plattformen, bieten die Handlungsempfehlungen vor allem auch einen Einblick in die rechtlichen Rahmenbedingungen. Quelle: klicksafe.de

  • PrEval – Evaluationsdesigns für Präventionsmaßnahmen
    "Das Projekt PrEval (Evaluations­designs für Präventions­maßnahmen – Multi­methodische Ansätze zur Wirkungs­ermittlung und Qualitäts­sicherung in der Extremismus­prävention sowie den Schnitt­stellen zur Gewalt­prävention und politischen Bildung) ist ein Forschungs- und Transfer­vorhaben zur Erhebung von Evaluations­bedarfen und -kapazitäten in der Extremismus­prävention in Deutschland. PrEval zielt auf die Entwicklung multi­methodischer Evaluations­designs und schließt dabei die Schnitt­stellen zur Kriminal­prävention und zur politischen Bildung mit ein. Ein zentraler Mehr­wert des Vorhabens ist die Einbindung verschiedener Präventions­akteure - der Ver­waltung, der Wissen­schaft und der Fach­praxis - die durch den Dialog zu einem gemeinsamen Problem­verständnis gelangen. Teil der Projekt­arbeit sind umfang­reiche Maßnahmen zum Transfer der Erkennt­nisse für die Praxis. Der PrEval-Verbund zielt darauf, Fragen der Qualitäts­sicherung und Evaluation stärker als bisher in der Extremismus­prävention, der Kriminal­prävention und der politischen Bildung zu verankern. PrEval befasst sich mit einem weiten Phänomen­bereich, der politische und religiöse Extremismen umfasst und dabei Maß­nahmen aus der politischen Bildung, der primären, sekundären und tertiären Prävention sowie Schnitt­stellen zur Kriminal­prävention adressiert. PrEval nutzt dabei Analyse, Monitoring- und Mapping-Formate und entwickelt multi­methodische Evaluations­designs auf Basis ausgewählter Pilot­studien. PrEval wird durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI)  mit einer Lauf­zeit von März 2020 bis Dezember 2021 aus Mitteln des „Nationalen Präventions­programms gegen islamistischen Extremismus“ (NPP) gefördert."

Ein Service des deutschen Präventionstages.
www.praeventionstag.de


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