04.08.2021

Aktuelles aus Arbeitsbereichen der Prävention (225)

  • Unterrichtsfilm Cybergrooming
    Die Landesanstalt für Medien NRW hat einen Aufklärungsfilm zum Themenkomplex Cybergrooming veröffentlich (Kurzversion). Auf ihrem Portal schreibt die Landesanstalt dazu u.a. "Cybergrooming ist eine Form des sexuellen Missbrauchs von Kindern (§ 176a und § 176b StGB). Seit Januar 2021 ist bereits der Versuch strafbar, Kinder mit sexuellen Absichten im Internet zu kontaktieren. Dieses Video soll Kindern die wichtigsten Regeln und Vorsichtsmaßnahmen vermitteln, mit denen sie sich im Internet vor pädophilen Übergriffen schützen können. Sie möchten mehr über dieses Thema erfahren? Unter www.fragzebra.de beantworten wir Ihnen alle Fragen zu Ihrem digitalen Alltag. Stellen Sie uns Ihre persönliche Frage und unsere Medienexpertinnen und -experten antworten Ihnen zuverlässig und anonym."

  • Monitor Familienforschung Nr. 43
    "Der Monitor Familienforschung "Allein- oder getrennterziehen - Lebenssituation, Übergänge, Herausforderungen" des Bundesfamilienministeriums präsentiert neue Zahlen, Fakten und Studienergebnisse zur Situation Allein- und Getrennterziehender in Deutschland. Die Ergebnisse des Monitors Familienforschung zeigen, dass es für geringqualifizierte, arbeitslose und einkommensarme Personen deutlich wahrscheinlicher ist, alleinerziehend zu werden. Außerdem spielt die partnerschaftliche Aufteilung von Familien- und Erwerbsarbeit vor der Trennung eine große Rolle für die ökonomische Selbstständigkeit der Mütter nach Trennung. So arbeiten Alleinerziehende häufiger und mit höherer Stundenzahl als Mütter in Paarfamilien. Beim Übergang ins Alleinerziehen behält über die Hälfte der Alleinerziehenden ihren Erwerbsstatus bei. Fast 14 Prozent können ihren Erwerbsstatus sogar verbessern und wechseln direkt im ersten Jahr von der Nichterwerbstätigkeit in eine Teilzeiterwerbstätigkeit beziehungsweise von einer Teil- zu einer Vollzeiterwerbstätigkeit."

  • Kompetenznetzwerk gegen illegalen Handel mit Kulturgütern startet
    Das „Kompetenznetzwerk Kulturgutschutz in Deutschland – NEXUD“ wird die Bekämpfung des Handels mit geraubten und illegal eingeführten Kulturgütern vorantreiben. Es bündelt eine Vielfalt hochspezialisierter wissenschaftlicher Kompetenzen an Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen oder kulturgutbewahrenden Einrichtungen. Bundes- und Landesbehörden wird damit künftig ein systematisierter Zugriff auf eine breitgefächerte, wissenschaftliche Expertise ermöglicht, um antikes oder archäologisches Kulturgut zügig als solches verifizieren zu können. So kann schneller über die Aufnahme von Ermittlungsverfahren oder über die Sicherstellung fraglicher Objekte entschieden werden. Mit einer Pilotphase von zunächst drei Jahren wird NEXUD gemeinsam von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie der Kulturstiftung der Länder realisiert.

  • EU-Verhaltenskodex für Online-Plattformen
    Die EU-Kommission hat am 29.07.2021 weitere Online-Plattformen dazu aufgefordert, sich dem Verhaltenskodex zur Desinformation anzuschließen. Außerdem veröffentlichte die Kommission Berichte, die zeigen wie Facebook, Twitter, TikTok, Microsoft und Google im Juni gegen falsche und irreführende Informationen im Zusammenhang mit COVID-19 vorgegangen sind.

Ein Service des deutschen Präventionstages.
www.praeventionstag.de


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