14.07.2021

Aktuelles aus Arbeitsbereichen der Prävention (221)

  • Berlin gegen Hassgewalt – Soforthilfefonds für Betroffene
    "Im Rahmen des Fonds zur Unterstützung von Betroffenen politisch-extremistischer Gewalt ist nun die Umsetzung eines schnellen und niedrigschwelligen Hilfsangebot im Handlungs-feld Opferhilfe zur Soforthilfe für Betroffene politisch-extremistischer Gewalt und Diskriminierungen gelungen. Mit der Einrichtung eines Soforthilfe-Fonds soll die Opferhilfe in unserer Stadt um ein spezifisches, schnelles und niedrigschwelliges Angebot im Kontext der politisch-extremistischen Gewalt und Diskriminierungen erweitert werden. Denn bestehende Unterstützungsangebote sind bislang entweder von Spendengeldern abhängig oder wegen bürokratischer Hürden für einige Betroffene abschreckend."

  • 10 Jahre Cyberabwehrzentrum
    Sie können Produktionsprozesse zum Erliegen bringen, zu kritischen Situationen im Gesundheitssystem führen oder Regierungsarbeit beeinträchtigen: Cyberangriffe sind eine seit Jahren wachsende Bedrohung für alle Bereiche unserer Gesellschaft. Um diese behördenübergreifend abwehren und strafrechtlich verfolgen zu können, haben sich vor zehn Jahren das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), das Bundesamt für den Militärischen Abschirmdienst (BAMAD), das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV), das Bundeskriminalamt (BKA), der Bundesnachrichtendienst (BND), das Bundespolizeipräsidium (BPol) sowie das Kommando Cyber- und Informationsraum der Bundeswehr (KdoCIR) bzw. Vorgängerorganisationen, im Cyber-Abwehrzentrum, kurz Cyber-AZ, zusammengeschlossen. Zudem gehören das Zollkriminalamt (ZKA) und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) als assoziierte Stellen dem Cyber-AZ an.

  • Interaktiver Unfallatlas bietet erstmals Daten für alle Bundesländer
    Wo passieren in meinem Wohnort die meisten Unfälle mit Personenschaden? Wo kommt es zu tödlichen Unfällen? Waren Pkw, Lkw, Motorräder, Fahrräder oder Fußgängerinnen und Fußgänger in den Unfall verwickelt? Diese Fragen beantwortet der interaktive Unfallatlas der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder. Jetzt liegt die Aktualisierung mit den Unfalldaten von 2020 vor. Erstmals sind Daten von Mecklenburg-Vorpommern enthalten. Damit stellt der Unfallatlas die Unfallhäufigkeiten nach Straßenabschnitten und Unfallstellen für ganz Deutschland dar. Nutzerinnen und Nutzer können selbst auswählen, ob alle Unfälle mit Personenschaden oder nur Unfälle mit bestimmten Verkehrsmitteln angezeigt werden. Eine ergänzende Tabelle enthält Zusatzinformationen, zum Beispiel ob es sich um einen Unfall mit Getöteten, Schwer- oder Leichtverletzten gehandelt hat. 

  • Rechte von Betroffenen von Menschenhandel im Strafverfahren
    In der Publikation "Rechte von Betroffenen von Menschenhandel im Strafverfahren – Eine Untersuchung zur Umsetzung der Menschenhandelsrichtlinie 2011/36/EU in Deutschland" hat der Bundesweite Koordinierungskreis gegen Menschenhandel (KOK) Gerichtsverfahren zu Menschenhandel in den Blick genommen und Expert*innen befragt, um die Situation und Rechte der Betroffenen von Menschenhandel nach der Gesetzesänderung genauer zu beleuchten.

Ein Service des deutschen Präventionstages.
www.praeventionstag.de


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