14.01.2024

Ausstellung zu als 'Asoziale' verfolgten NS-Opfern

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(hib/STO) Um die Umsetzung eines Bundestagsbeschlusses vom Februar 2020 zur „Anerkennung der von den Nationalsozialisten als 'Asoziale' und 'Berufsverbrecher' Verfolgten“ (19/14342) geht es in der Antwort der Bundesregierung (20/9968) auf eine Kleine Anfrage der CDU/CSU-Fraktion (20/9678). Ein Thema ist dabei die Erarbeitung einer Ausstellung, die der Fraktion zufolge „historische Information und gedenkendes Erinnern zum Schicksal der als ,Asoziale' oder ,Berufsverbrecher' Verfolgten verbindet“. 

Wie die Bundesregierung dazu in ihrer Antwort ausführt, ist das Ausstellungskonzept „mittlerweile weit fortgeschritten“. Bis März 2023 habe der Wettbewerb zur Gestaltung der Ausstellung stattgefunden. Bis Frühjahr 2024 solle die „redaktionelle Arbeit am Ausstellungsdrehbuch“ abgeschlossen sein. 

Die Eröffnung der Ausstellung ist der Antwort zufolge für Ende September 2024 in Berlin geplant. Im Januar 2025 soll sie laut Bundesregierung in Flossenbürg eröffnet werden. Gespräche mit potentiellen Ausstellungsnehmern seien bisher für Marburg , Bremen, Leipzig und Köln erfolgt, Sondierungen liefen für Hamburg, Frankfurt am Main, die Gedenkstätte Osthofen und Riesa. 

„Weitere Orte in Deutschland sollen folgen“, heißt es in der Antwort des Weiteren. So sei zum Beispiel reichhaltiges Material zur Verfolgung in München gesammelt worden, das für eine Ausstellungsadaption dort verwendet werden könne. 2027 oder 2028 solle außerdem eine österreichische Adaption im Haus der Österreichischen Geschichte (hdgö) in der Wiener Hofburg gezeigt werden. Eine Absichtserklärung mit dem hdgö und dem Dokumentationsarchiv Österreichischer Widerstand sei am 1. Dezember 2023 unterzeichnet worden.

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