27.09.2021

Prävention von Radikalisierung und demokratiefeindlichem Extremismus: Aktuell (211)

  • ​​​​​​Call for papers: Globalgeschichtliche Bildung in der Migrationsgesellschaft als Beitrag zur universellen Islamismusprävention

  • Radicalisation Awareness Network (RAN)
    Update 87 on the Activities of RAN. Together against radicalisation.

  • MOTRA-Monitor 2020
    MOTRA ist ein Verbundprojekt der zivilen Sicherheitsforschung, an dem viele Partnerorganisationen aus Wissenschaft und Praxis beteiligt sind. MOTRA verfolgt zwei Zielstellungen. Zum einen soll mittels eines breit angelegten Forschungsansatzes das Radikalisierungsgeschehen in Deutschland fortlaufend beobachtet werden. Damit sollen künftig schneller Entwicklungen erkannt werden, die darauf hindeuten, dass radikaler Protest droht in Gewalt, in Extremismus oder gar Terrorismus umzuschlagen. Zum anderen soll MOTRA als ein zentraler Informations-Hub ausgebaut werden, über den ein umfassender Wissenstransfer geschehen soll. Ziel ist es, das in Forschung und Praxis geschöpfte Wissen unmittelbarer zwischen den Arbeitsfeldern Wissenschaft, Praxis und Politik auszutauschen.

  • Aktuelles aus dem Deutschen Bundestag:

    • Zahl islamistischer Gefährder in Deutschland
      (hib/STO) Mitte dieses Jahres sind im Phänomenbereich der „Politisch motivierten Kriminalität - religiöse Ideologie“ laut Bundesregierung 564 Personen als Gefährder und 529 Personen als sogenannte Relevante Personen eingestuft gewesen. Davon hielten sich 330 Gefährder und 470 Relevante Personen zum Ende des zweiten Quartals 2021 in der Bundesrepublik auf, wie aus der Antwort der Bundesregierung (19/32229) auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (19/31831) zu „Islamisten in Deutschland“ weiter hervorgeht. Danach befanden sich laut den der Bundesregierung vorliegenden Erkenntnissen 96 dieser Gefährder und 18 der Relevanten Personen in Deutschland in Haft.

    • Rechtsextreme Veranstaltungen im zweiten Quartal 2021
      (hib/STO) Im zweiten Quartal dieses Jahres ist es zu 29 von Rechtsextremisten durchgeführten oder dominierten Kundgebungen mit in der Regel überregionaler und/oder nennenswerter Teilnehmermobilisierung gekommen, die der Bundesregierung bekannt geworden sind. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung (19/32188) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (19/31941) hervor. Die angegebenen Teilnehmerzahlen schwanken zwischen 20 und 200.

    • Bezüge rechtsextremer Gefährder zu früheren Ermittlungen
      (hib/STO) Der Bundesregierung liegen zu 71 als rechtsextremistische Gefährder geführten Personen Erkenntnisse über auch frühere Bezüge zu Ermittlungen im Phänomenbereich der politisch rechts motivierten Kriminalität vor. Dies geht aus ihrer Antwort (19/32185) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (19/31563) hervor.

Ein Service des deutschen Präventionstages.
www.praeventionstag.de


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