04.03.2021

Aktuelles aus Arbeitsbereichen der Prävention (198)

  • 14 500 Kinder und Jugendliche waren im Jahr 2019 wegen akuten Alkoholmissbrauchs im Krankenhaus
    Rauschtrinken ist gerade unter Jugendlichen verbreitet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden in Deutschland im Jahr 2019 rund 14 500 Kinder und Jugendliche von 10 bis unter 18 Jahren wegen akuten Alkoholmissbrauchs stationär in einem Krankenhaus behandelt. Zum Vergleich: In der Altersgruppe der 20- bis unter 25-Jährigen waren es im selben Jahr 8 800 Fälle, bei den 40- bis unter 45-Jährigen 7 800 und bei den 60- bis unter 65-Jährigen 6 200. Ergebnisse der Krankenhausdiagnosestatistik zeigen, dass die Zahlen bei den Kindern und Jugendlichen zwar rückläufig, aber immer noch mehr als doppelt so hoch wie zur Jahrtausendwende sind. Im Jahr 2000 waren knapp 7 000 Kinder und Jugendliche wegen Alkoholmissbrauchs stationär in Behandlung. Den Höchstwert der vergangenen 20 Jahre gab es im Jahr 2012 mit rund 18 800 Fällen.

  • Web-basiertes Informationsportal zur Suizidprävention in Dresden ist online
    "In Deutschland sterben jährlich etwa 10.000 Menschen durch Suizid. Damit gibt es mehr Todesopfer durch Selbsttötung als durch Verkehrsunfälle, Mord, AIDS/HIV und illegale Drogen zusammen. Zugleich herrscht oft noch ein Schweigen über dieses Problem der öffentlichen Gesundheit.
    Das 2017 gegründete Netzwerk für Suizidprävention in Dresden (NeSuD), geleitet vom Institut für Klinische Psychologie und Psychotherapie der TU Dresden und dem Werner-Felber-Institut e.V. mit Unterstützung der AG Suizidforschung der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Dresden hat ein web-basiertes Informationsportal www.suizidpraevention-dresden.de aufgebaut." Quelle: idw

  • Waldzustandserhebung 2020
    In jährlichen Stichprobenerhebungen wird der Kronenzustand deutscher Wälder bewertet. Dadurch können Veränderungen und Risiken erkannt und wichtige Entscheidungen zum Schutz des Waldes getroffen werden. Ein Drittel der Landesfläche Deutschlands (11,4 Millionen Hektar) ist mit Wald bedeckt. Die häufigsten Baumarten in Deutschland sind die Nadelbäume Fichte (25 Prozent) und Kiefer (23 Prozent), gefolgt von den Laubbäumen Buche (16 Prozent) und Eiche (11 Prozent). (Quelle: Kohlenstoffinventur 2017). Der Kronenzustand hat sich 2020 im Durchschnitt gegenüber dem Vorjahr weiter verschlechtert.

  • Digitale Teilhabe braucht Datenkompetenz
    Das Jahr 2021 steht im Zeichen der „Initiative Digitale Bildung“, die von der Bundeskanzlerin und der  Bundesbildungsministerin ins Leben gerufen wurde. Der Deutsche Volkshochschul-Verband hat dazu die App „Stadt | Land | DatenFluss“ entwickelt. Sie sensibilisiert für den Wert von Daten in einer digitalisierten Welt und stärkt die Fähigkeit, souverän mit Daten umzugehen. Gleichzeitig soll sie das Interesse an neuen datengestützten Technologien wecken.

  • 20 Jahre Polizei-Newsletter
    Der Polizei-Newsletter wird herausgegeben von Professor Dr. Thomas Feltes, Ruhr-Universität Bochum. Er informiert monatlich über aktuelle Forschungen, Aufsätze und Berichte mit Bezug zu Polizei und Sicherheit. Seit der ersten Ausgabe im März 1999 sind über 230 monatliche Newsletter mit mehr als 3.500 einzelnen Meldungen erschienen. Derzeit haben über 8.500 Personen den Newsletter abonniert.

Ein Service des deutschen Präventionstages.
www.praeventionstag.de


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