21.07.2020

Aktuelles aus Arbeitsbereichen der Prävention (154)

  • Jahresbericht 2019 der Stiftung Deutsches Forum für Kriminalprävention (DFK)
    Der Jahresbericht der Stiftung Deutsches Forum für Kriminalprävention (DFK) beschreibt insbesondere die Fortentwicklung der langjährigen Kernthemen der Stiftung. Hier sind zunächst die Themen Entwicklungsförderung und Gewaltprävention sowie die Prävention von Wohnungseinbruchsdiebstahl zu nennen, die konsequent fortentwickelt wurden. Dies soll jedoch nicht den Blick auf die zahlreichen weiteren Aktivitäten der Stiftung in ganz unterschiedlichen Themengebieten verstellen, die in Kapitel 3 dieses Berichtes näher beleuchtet werden. 
  • EUPC Qualifizierungsprogramm - Kostenfreie Weiterbildungstermine 2020
    Das Europäische Präventionscurriculum (EUPC) wurde im Rahmen eines von der Europäischen Kommission geförderten Projekts entwickelt und wird mit nun mit Unterstützung der Stiftung Deutsches Forum Kriminalprävention und Projektmitteln des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz in Deutschland umgesetzt. Das Angebot richtet sich an  Präventionskoordinator*innen, Präventionsspezialist*innen, politische Entscheidungsträger*innen und Einrichtungsleiter*innen, die mit Gewaltprävention und Gesundheitsförderung befasst sind. 

  • Weltdrogenbericht 2020
    Laut dem jüngsten Weltdrogenbericht, der vom Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) veröffentlicht wurde, konsumierten 2018 weltweit rund 269 Millionen Menschen Drogen, das sind 30 Prozent mehr als 2009, während über 35 Millionen Menschen an Drogenkonsumstörungen leiden. Der Bericht analysiert auch die Auswirkungen von COVID-19 auf die Drogenmärkte, und obwohl seine Auswirkungen noch nicht vollständig bekannt sind, haben Grenz- und andere Restriktionen im Zusammenhang mit der Pandemie bereits zu einem Mangel an Drogen auf der Straße geführt, was zu höheren Preisen und geringerer Reinheit geführt hat. Der Weltdrogenbericht 2020, der in sechs separaten Broschüren präsentiert wird, bietet eine Fülle von Informationen und Analysen, um die internationale Gemeinschaft bei der Umsetzung operativer Empfehlungen zu einer Reihe von Verpflichtungen zu unterstützen, die die Mitgliedstaaten eingegangen sind, darunter auch die Empfehlungen, die im Ergebnisdokument der Sondersitzung der Generalversammlung zur weltweiten Drogenproblematik im Jahr 2016 enthalten sind.

  • Initiative Lieferkettengesetz 
    Die Initiative Lieferkettengesetz eint über 100 zivilgesellschaftliche Organisationen, darunter Menschenrechts-, Entwicklungs- und Umweltorganisationen sowie Gewerkschaften und kirchliche Akteure. Am 13.07.2020 hat das Bündnis eine Studie zu einer aktuellen Befragung veröffentlicht. Zum Hintergrund heißt es in einer Presseinformation der Initiative: "Mit dem „Monitoring der Bundesregierung im Rahmen des Nationalen Aktionsplans Wirtschaft und Menschenrechte“ (NAP-Monitoring) wollte die Bundesregierung der Frage nachgehen, ob sich deutsche Unternehmen freiwillig an menschenrechtliche Standards halten. Heute haben die Bundesarbeitsminister Heil und Bundesentwicklungsminister Müller bekanntgegebenen, dass nur 22 Prozent der befragten Unternehmen die Anforderungen aus dem Monitoring erfüllen. Für diesen Fall hat die Bundesregierung im Koalitionsvertrag angekündigt, „national gesetzlich tätig“ zu werden."

Ein Service des deutschen Präventionstages.
www.praeventionstag.de


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