05.05.2020

Aktuelles aus Arbeitsbereichen der Prävention (144)

  • Reporter ohne Grenzen (RSF)
    "Rangliste der Pressefreiheit: Journalistinnen und Journalisten unter Druck von vielen Seiten. Immer dreister auftretende autoritäre Regime, repressive Gesetze gegen vermeintliche Falschmeldungen, populistische Stimmungsmache und die Erosion traditioneller Medien-Geschäftsmodelle stellen die Pressefreiheit weltweit in Frage. Die Rangliste der Pressefreiheit 2020 von Reporter ohne Grenzen (RSF) macht deutlich, wie diese Trends in vielen Ländern dazu beitragen, dass Journalistinnen und Journalisten nur unter großen Risiken unabhängig berichten können. Damit zeigt die Rangliste Entwicklungen auf, die durch die Reaktionen autoritärer Regierungen auf die Corona-Pandemie derzeit weiter verstärkt werden."

  • Amnesty International (AI)
    Bericht zur Todesstrafe 2019. Weltweit weniger Hinrichtungen, doch Rekordzahl an Exekutionen in Saudi-Arabien. ​Amnesty International sieht die Staatengemeinschaft insgesamt auf einem guten Weg zur Abschaffung der Todesstrafe, dennoch bleiben rund 20 Staaten dafür verantwortlich, dass auch letztes Jahr tausende Menschen hingerichtet wurden. Dies zeigt der heute veröffentlichte globale Bericht zur Todesstrafe 2019 von Amnesty International: (1) niedrigste Anzahl dokumentierter Hinrichtungen seit zehn Jahren: Amnesty dokumentiert 657 Hinrichtungen in 20 Ländern - die Zahl der Hinrichtungen weltweit sank um fünf Prozent (2) entgegen dem globalen Trend nahm die Zahl der Hinrichtungen in Saudi-Arabien, Irak, Südsudan und Jemen stark zu (3) nach China an zweiter Stelle: 251 Menschen im Iran hingerichtet – darunter vier Minderjährige (4) mindestens 2.307 neue Todesurteile in 56 Ländern

  • Bertelsmann Stiftung (BS)
    Mehr Ungleichheit und Repression gefährden weltweit Demokratie und Marktwirtschaft. Eingeschränkte Presse- und Meinungsfreiheit oder ausgehebelte Verfassungsgerichte – in der Regel sind dies Merkmale von Autokratien. Doch unser aktueller Transformationsindex BTI zeigt, dass auch in immer mehr Demokratien eine schleichende Aushöhlung von Rechtsstaatlichkeit und politischen Freiheiten stattfindet. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie drohen diese Entwicklungen zu verstärken.

  • Masterstudiengang „Kriminologie, Kriminalistik und Polizeiwissenschaft“ 2020 (makrim)
    Das Bewerbungsverfahren für den Masterstudiengang „Kriminologie, Kriminalistik und Polizeiwissenschaft“ an der Ruhr-Universität Bochum ist gestartet. Interessierte haben bis zum 30. Juni 2020 die Möglichkeit, sich online um einen Studienplatz für den mittlerweile 17. Jahrgang zu bewerben. Der Studiengang richtet sich an Berufstätige, die sich mit Kriminologie, Kriminalistik und Polizeiwissenschaft im Wege akademischer Weiterqualifizierung auseinandersetzen wollen. Das Studium ist berufsbegleitend möglich, da wesentliche Teile online absolviert werden und eine Anwesenheit vor Ort nur in den Präsenzphasen erforderlich ist (Blended Learning). 

Ein Service des deutschen Präventionstages.
www.praeventionstag.de


Weitere News zum Thema „Aktuelles“

26.03.2020