22.04.2020

Aktuelles aus Arbeitsbereichen der Prävention (143)

  • Deutsches Jugendinstitut (DJI)
    Die Kinder- und Jugendhilfe in Corona-Zeiten. Stellungnahmen, Positionspapiere, Plattformen im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie: Eine Zusammenstellung. Der Umgang mit der Corona-Krise stellt alle Beteiligten der Kinder- und Jugendhilfe vor sehr große Herausforderungen. In einer Vielzahl von Stellungnahmen und Positionspapieren und auf zahlreichen Plattformen werden Kinder- und Jugendschutz, häusliche Gewalt, Bildung und Erziehung und viele weitere Arbeitsfelder der Kinder- und Jugendhilfe dargestellt, diskutiert und Lösungen zu Problemfeldern skizziert.

  • Universität Bonn (IZA - Institut zur Zukunft der Arbeit)
    Geringverdiener sind doppelte Verlierer der Corona-Krise. Vom Homeoffice profitieren vor allem die Hochqualifizierten. Homeoffice bei vollem Gehalt ist nicht für alle Erwerbstätigen in der Corona-Krise eine Option. Während hochqualifizierte Arbeitnehmer mehr Zeit im Homeoffice verbringen, sind Beschäftigte mit niedrigerem Bildungsabschluss eher zu Stundenreduzierungen gezwungen oder laufen Gefahr, ihren Job ganz zu verlieren. Das geht aus aktuellen Daten des COVID Impact Lab hervor, einem Forschungsprojekt des Exzellenzclusters ECONtribute in Kooperation mit dem IZA. Rund 5.550 Personen in den Niederlanden waren dafür vom 20. bis zum 31. März 2020 befragt worden.

  • Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)
    „BfR-Corona-Monitors“. Seit Monaten versetzt das neuartige Coronavirus die Welt in Angst und Sorge. Doch zeichnet sich in Deutschland anscheinend eine Trendwende ab. Das ergab der „BfR-Corona-Monitor“, eine regelmäßige Umfrage des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR). Während in der Vorwoche noch 40 Prozent der Befragten angaben, dass sie die Folgeschäden einer Infektion mit dem Coronavirus als groß ansehen, sank dieser Wert nun auf 26 Prozent.

  • Leibniz Universität Hannover (www)
    Studie zu Massive Open Online Courses (MOOCs).  „Massive Open Online Courses“ (MOOCs) haben in den letzten Jahren bei der internationalen Diskussion um die Digitalisierung der Hochschullehre eine zentrale Rolle gespielt. Ab 2011 findet sich ein internationaler Hype um MOOCs, der zu Gelegenheitsstrukturen geführt hat, die in einzelnen Hochschulsystemen genutzt wurden, um die digitale Hochschulehre stark voranzutreiben. Zwar ist der Hype seit 2015 deutlich abgeklungen, dennoch nimmt nach wir vor die Anzahl der MOOCs und die weltweite Teilnehmeranzahl an MOOCs zu. Vor diesem Hintergrund analysiert der vorliegende Report die internationalen und nationalen Entwicklungen von MOOCs zwischen 2011 und 2017 und skizziert erwartbare internationale und nationale Entwicklungen. Der Report hat vier thematischen Schwerpunkte: 1) MOOCs in der wissenschaftlichen Diskussion; 2) Entwicklungen bei den weltweiten MOOC-Providern; 3) Sicht deutscher Universitäten auf MOOCs; 4) erwartbare Entwicklungen. Diese wurden mit unterschiedlichen Theorien, Methoden und Datenarten untersucht.

Ein Service des deutschen Präventionstages.
www.praeventionstag.de


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26.03.2020