10.02.2020

Aktuelles aus Arbeitsbereichen der Prävention (134)

  • Deutscher Bundestag (BT)
    Zweite und dritte Beratung des von den Fraktionen der CDU/CSU und SPD eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Errichtung der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt. Plenarprotokoll 19/143 vom 30.01.2020 (17917 D ff)

  • Landeskommission Berlin gegen Gewalt (www)
    Veröffentlichung: Berliner Monitoring Jugendgewaltdelinquenz. Fünfter Bericht 2019 (Zusammenfassung). 

  • Deutscher Verkehrsgerichtstag (VGT)
    Der 58. Deutsche Verkehsgerichtstag hat vom 29. bis 31. Januar 2020 in Goslar stattgefunden und in mehreren Arbeitskreisen Empfehlungen beschlossen. Darunter auch die Themenkomplexe "Agressivität im Straßenverkehr" (AK 3) und "Entschädigung von Opfern nach terroristischen Anschlägen" (AK 7).

  • Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung (bvpg)
    WHO-Studie: Jugendliche bewegen sich zu wenig. "Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat das Bewegungsverhalten von Jugendlichen weltweit untersucht. Nur jeder fünfte Jugendliche erfüllte die WHO-Empfehlungen. Zudem ist ein genderspezifischer Unterschied ist zu beobachten: Mädchen bewegen sich weniger als Jungen. Weltweit bewegen sich 81 Prozent der Jugendlichen zu wenig, dies sind 85 Prozent der Mädchen und 78 Prozent der Jungen. In Deutschland erfüllen 88 Prozent der Mädchen und 80 Prozent der Jungen nicht die Empfehlungen der WHO. Als Grund für die fehlende körperliche Aktivität wird laut WHO u.a. die Digitalisierung genannt, die die Jugendlichen dazu anregt, weniger bewegungsaktiv zu sein. Die WHO empfiehlt, dass sich Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis 17 Jahren mindestens 60 Minuten am Tag bewegen sollten. Bewegungsmangel ist einer der Risikofaktoren für die Entstehung von nicht-übertragbaren Krankheiten (non-communicable diseases, NCDs) wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, chronische Atemwegserkrankungen und psychische Störungen, die für 86% aller Todesfälle und 77% der Krankheitslast in der Europäischen Region der WHO verantwortlich sind."

Ein Service des deutschen Präventionstages.
www.praeventionstag.de


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26.03.2020