30.10.2019

Prävention in der digitalen Welt (4)

  • www.tag-der-kinderseiten.de
    Das Potential von qualitätsgeprüften Kinderinternetseiten wird von Schule und außerschulischer Bildung noch zu wenig genutzt. Dabei bietet es für eine erfolgreiche Umsetzung von KMK Strategie „Bildung in der digitalen Welt“ und „Digitalpakt Schule“ vielfältige Konzepte und Ansätze. Um hier Abhilfe zu schaffen, tourt Seitenstark, das bundesweite Netzwerk von Kinderinternetseiten, unterstützt durch das Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) nun mit dem praxisorientierten Fortbildungstag durch die Bundesländer, mit Start in Thüringen.Weitere Informationen und Links finden sich auch bei klicksafe.

  • Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)
    Bericht zur Lage der IT-Sicherheit.  Der Bericht zur Lage der IT-Sicherheit in Deutschland 2019 gibt einen Überblick über die Entwicklung der Bedrohungslage im Cyber-Raum vom 1. Juni 2018 bis zum 31. Mai 2019 und über die Aktivitäten und Maßnahmen des BSI in diesem Zeitraum. Ein wesentliches Risiko für Anwender in Gesellschaft, Wirtschaft und Staat ging dabei von der Schadsoftware Emotet aus, die für erhebliche Schäden im Berichtszeitraum verantwortlich war.

  • Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV)
    Daten-Ethikkommission: Ethische und rechtliche Wegweiser in eine digitale Zukunft. Am 23.10.2019 hat die von der Bundesregierung eingesetzte Datenethikkommission (DEK) ihr Gutachten übergeben. Zu den zentralen Handlungsempfehlungen der DEK gehören:
    -  ein risikoadaptiertes Regulierungssystem für den Einsatz von algorithmischen Systemen mit nach Schädigungspotenzial abgestufter Regulierung
    -  Aufbau bzw. Stärkung sektorspezifischer Aufsichtsinstitutionen zur risikoadäquaten Kontrolle von algorithmischen Systemen
    -  Schaffung eines bundesweiten „Kompetenzzentrums Algorithmische Systeme“
    -  In Abhängigkeit des Schädigungspotenzials von algorithmischen Systemen gesetzliche Verankerung von Regelungsinstrumenten wie Ex-ante Zulassungsverfahren oder Vorabprüfungen durch Aufsichtsinstitutionen, Transparenzpflichten (Kennzeichnungspflichten, Informationspflichten, Offenlegungspflichten gegenüber Aufsichtsbehörden) Pflicht zur Protokollierung verwendeter Datensätze und von Software-Programmabläufen sowie zu Risikofolgenabschätzungen
    -  Etablierung einer EU-Verordnung mit Grundanforderungen an die Zulässigkeit von algorithmischen Systemen
    -  Spezifische rechtliche Vorgaben für persönlichkeitssensible Profilbildungen von Qualitätsanforderungen bis hin zu absoluten Grenzen

  • Europäische Kommission (EK)
    Der wissenschaftliche Dienst der Europäischen Kommission, die Gemeinsame Forschungsstelle, hat 08.10.2019 einen neuen Bericht veröffentlicht, der die Herausforderungen und Auswirkungen von dezentralen Transaktionsnetzwerken untersucht. Der Bericht „Blockchain jetzt und morgen“ erläutert ausführlich, wie die Blockchain-Technologie in Zukunft in den Bereichen Finanzen, Industrie und Handel sowie im öffentlichen Sektor eingesetzt werden kann. Im Finanzbereich versprechen Blockchain und dezentrale Transaktionsnetzwerke eine Senkung der Kosten, die mit dem gesamten Lebenszyklus eines Finanzinstruments (Emission, Handel, Abwicklung usw.) verbunden sind, bei gleichzeitiger Vereinfachung des Emissionsprozesses und einer deutlichen Verkürzung der Clearing- und Abwicklungszeit. In der öffentlichen Verwaltung ersetzen Blockchain-Systeme nicht die bestehenden Systeme, die an der Erbringung von Dienstleistungen beteiligt sind, sondern müssen in diese Systeme integriert werden, um zusätzliche neue Funktionalitäten bereitzustellen, die den Bürgern mehr Sicherheit bieten.
Ein Service des deutschen Präventionstages.
www.praeventionstag.de


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