09.01.2020

@ Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung -SDGs (5)

  • Aktuelles aus dem Bundestag (hob/JOH)
    Kampagne für Nachhaltigkeit. Die fast ausschließlich digitale Informationskampagne www.dieglorreichen17.de soll nach Angaben der Bundesregierung einer breiteren Öffentlichkeit die globalen Nachhaltigkeitsziele und deren Bedeutung für die Zukunft des Planeten nahebringen. Im zweiten Jahr der Kampagne solle insbesondere mit "motivierenden Best-Practice-Videos und interaktiven Elementen ein Umdenken in der Bevölkerung" erreicht werden, schreibt die Regierung in einer Antwort (19/15606) auf eine Kleine Anfrage (19/15095) der AfD-Fraktion. Mit der Entwicklung und Umsetzung der Kampagne habe das Bundespresseamt seine Rahmenvertragsagenturen nach den geltenden Vertragsbestimmungen betraut. So habe die Medienagentur Zum goldenen Hirschen GmbH die Kampagne entwickelt. Die bisher entstandenen und abgerechneten Kosten für die Entwicklung und Umsetzung abzüglich der Einnahmen durch die Rabattierung beliefen sich auf rund 1,211 Millionen Euro.

  • Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)
    Agenda für nachhaltige Familienpolitik. Um die Lebensperspektiven für heutige und kommende Generationen zu verbessern, hat das Bundesfamilienministerium die "Agenda 2030 - Nachhaltige Familienpolitik" entwickelt. Sie enthält konkrete und messbare Ziele für eine zukunftsfähige Familienpolitik.

  • Rat für nachhaltige Entwicklung (RNE)
    Forderungen der Oberbürgermeister*innen für eine nachhaltige Mobilität. Die Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister fordern in ihrer Stellungnahme einen verkehrspolitischen Kurswechsel, der Haushalt, Rechtsrahmen, Investitionen und Kompetenzverteilung in einem politischen Gesamtkonzept zusammenbringt und eine an den Klima- und Nachhaltigkeitszielen orientierte Lastenverteilung ermöglicht. Insbesondere wollen die Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister den öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) als Rückgrat der Verkehrswende stärken und selbst vor Ort mehr für eine nachhaltige Mobilität tun dürfen – hier stoßen die Kommunen immer wieder an rechtliche Grenzen. Der Dialog „Nachhaltige Stadt“ ist ein langjähriges Projekt der Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister. Er wird vom Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) unterstützt und ermöglicht.
  • Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD)
    Development Co-operation Report 2019: A Fairer, Greener, Safer TomorrowDie politischen, wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Krisen, mit denen die Welt konfrontiert ist, können nur durch internationale Zusammenarbeit bewältigt werden. Doch das erweist sich als schwierig: Fortschritte sind oft uneinheitlich und bereits erzielte positive Ergebnisse werden häufig durch neue Herausforderungen überschattet. Der „Development Co-operation Report 2019” versucht, Entwicklungszusammenarbeit an die dringendsten globalen Prioritäten der Gegenwart anzupassen – von Klimawandel bis Ungleichheit. Mit Hilfe von Analysen und Beispielen sollen öffentliche und politische Debatten neu belebt und Impulse für globale Lösungen gegeben werden. Daten zur „Entwicklungszusammenarbeit auf einen Blick“ von über 80 Ländern und Institutionen runden den Bericht ab.

Ein Service des deutschen Präventionstages.
www.praeventionstag.de


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