04.12.2019

@ Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung -SDGs (3)

  • UN-SDG-Aktionskampagne (www)
    Virtual-Reality-Filmreihe zu globalen Ungleichheiten. Die Aktionskampagne für die Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung hat 13 Virtual Reality-Filme von UN-Agenturen und den jungen Medienschaffenden von MY World 360º ausgewählt, die die Herausforderungen der Ungleichheit und die Wichtigkeit, niemanden zurückzulassen, aufzeigen. Die Filme werden auf den Europäischen Entwicklungstagen in Brüssel, Belgien gezeigt. Sie thematisieren Themen wie Migration, Familienplanung in abgelegenen Gebieten, Kinderehe und die Prävention von sexuell übertragbaren Krankheiten auf der ganzen Welt - auf den Philippinen, in Albanien, in Südafrika, in Nepal, im Irak, in Malawi, in Nigeria, in der Demokratischen Volksrepublik Laos, in Deutschland, in den USA, in Brasilien und in der Mongolei. 

  • Bundesumweltministerium (BMU) und dem Umweltbundesamt (UBA)
    Zweiter Klima-Monitoringbericht der Bundesregierung belegt weitreichende Folgen des Klimawandels. Die Folgen der globalen Erderwärmung werden in Deutschland spürbarer und lassen sich immer besser belegen. Demnach hat sich die mittlere Lufttemperatur in Deutschland von 1881 bis 2018 um 1,5 Grad erhöht. Allein in den letzten fünf Jahren stieg diese um 0,3 Grad an. Dadurch kommt es unter anderem zu mehr Gesundheitsrisiken durch die Hitzebelastung, einem Anstieg der mittleren Oberflächentemperatur der Nordsee sowie zu stärkeren Ertragsschwankungen in der Landwirtschaft.

  • Bertelsmann Stiftung (BS)
    Große Erwartungen - Die neue Europäische Kommission, ihre Ziele und die öffentliche Meinung in Europa. Die aktuelle Ausgabe der "eupinions" zeigt, dass Umweltschutz ganz oben auf der To-do-Liste vieler Bürger steht. Persönlich sorgen sich die Europäer aber vor allem um steigende Lebenshaltungskosten und ihre Arbeitsplätze.

  • Aktuelles aus dem Deutschen Bundestag (BT)

    • Digitalisierung und Nachhaltigkeit
      (hib/FLA) Für eine engere Verzahnung von digitalen Techniken und Nachhaltigkeitsstrategien haben Vertreter des "Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen" (WBGU) geworben. Mit der Digitalpolitik auf EU-Ebene sei sie nicht zufrieden, meinte die Vorsitzende des Gremiums, Professor Sabine Schlacke, im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit bei einem öffentlichen Fachgespräch. Die EU-Politik sei generell sehr wirtschafts- und weniger nachhaltigkeitsorientiert.

    • Sondergutachten des Sachverständigenrats Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit
      (hib 1315/2019) Der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) hat ein Sondergutachten mit dem Titel "Demokratisch regieren in ökologischen Grenzen - Zur Legitimation von Umweltpolitik" vorgelegt. In dem Gutachten, das die Bundesregierung als Unterrichtung (19/15335) vorgelegt hat, untersucht das Gremium "die prozeduralen und institutionellen Voraussetzungen für ein Regieren innerhalb ökologischer Belastungsgrenzen". Der SRU wolle zeigen, "dass eine auf den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen gerichtete Umweltpolitik auf starke naturwissenschaftliche, rechtliche, gesellschaftliche und ökonomische Legitimationsgrundlagen zurückgreifen kann". Zudem werden in dem Gutachten Empfehlungen gegeben zu der Frage, "wie bestehende politische Institutionen, Prozesse und Instrumente verbessert werden können, um lebenswichtigen ökologischen Anforderungen einen höheren Stellenwert einzuräumen und im Hinblick auf die Zukunftsverantwortung des Staates die Belange junger und künftiger Generationen besser in die Entscheidungsfindung zu integrieren".

    • Bericht über den Stand bei Agenda 2030
      (hib/JOH) Die Bundesregierung unterstützt eine Reform der Weltgesundheitsorganisation (WHO), um deren Rolle als zentrale Koordinierungsinstitution in der Globalen Gesundheit weiter zu stärken. Entscheidend sei dabei eine klare Fokussierung der WHO-Kernaufgaben, die Verbesserung der internen Abstimmungsmechanismen und die Mitwirkung bei der Umsetzung der Reform des Entwicklungssystems der Vereinten Nationen, schreibt die Bundesregierung in einer Antwort (19/13352) auf eine Große Anfrage (19/8041) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zum Stand der Umsetzung der Agenda 2030 und der globalen Nachhaltigkeitsziele in, durch und mit Deutschland. Zur Armutsbekämpfung in Deutschland schreibt die Bundesregierung, der in 2015 eingeführte Mindestlohn schütze Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor unangemessen niedrigen Löhnen. Um zu ermitteln, ob dieser weiterhin einen ausreichenden Arbeitnehmerschutz gewährleiste oder angepasst werden müsse, solle das Mindestlohngesetz im Jahr 2020 evaluiert werden, kündigt sie an. Insgesamt berichtet die Bundesregierung auf 157 Seiten detailliert über ihre Beiträge zur Umsetzung der nationalen und internationalen Nachhaltigkeitsziele. Die Themenfelder umfassen unter anderem Geschlechtergerechtigkeit, Hunger sowie Wasser und Sanitär.

Ein Service des deutschen Präventionstages.
www.praeventionstag.de


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