Das luxemburgische Modell der Radikalisierungsprävention

Peter Kagerer
respect.lu

Die psychologische Seite der Radikalisierung
Viele Stellen zur Prävention von gewaltorientierter Radikalisierung fokussieren sich auf eine spezifische Radikalisierungsrichtung und sind mit Experten für diese Richtung besetzt.
Bei der Gründung der Stelle respect.lu – centre contre la radicalisation 2017 in Luxemburg wurde eine andere Strategie gewählt:
- Da sich bei radikalisierten Menschen unterschiedlichster Ausrichtungen erhebliche Gemeinsamkeiten finden, befasst sich unsere Stelle mit allen Formen religiöser, politischer und thematischer Radikalisierung
- Die Stelle wurde zur inhaltlichen Arbeit vorrangig mit Psycholog*innen besetzt.
- Die Wichtigkeit von nationalen und internationalen Kooperationen wird betont.

Die zugrundeliegenden Überlegungen sollen in dem Kurzvortrag erörtert werden:
- Gemeinsame Faktoren, die Radikalisierung jeglicher Art fördern
- Gemeinsame Faktoren, die Deradikalisierung aus unterschiedlichen Richtungen fördern
- Daraus erwachsende Möglichkeiten zu umfassender Präventionsarbeit
- Unterschiede in den verschiedenen Radikalisierungsansätzen …
- … und daraus folgende Implikationen für die Prävention
- Die Ausrichtung auf das Aarhus-Modell und einen Multi-Agency-Approach
- Die Lage Luxemburgs und die Notwendigkeit internationaler Vernetzung
- Wie sieht das in der praktischen Arbeit aus?
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