Die Landeskoordinierungsstelle gegen häusliche Gewalt in Hessen - ein Beispiel für gelungene, ressortübergreifende und bürgerbeteiligende Kriminalprävention

Anja Bell
Hessisches Ministerium der Justiz
Prof. Dr. Helmut Fünfsinn
Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main

Der Beitrag möchte erreichen, dass nicht nur die Sinnhaftigkeit der Errichtung von Landeskoordinierungsstellen gegen häusliche Gewalt erfasst wird, sondern auch der Zusammenhang mit der gesamtgesellschaftlichen Kriminalpräventionsarbeit gesehen wird. Die These ist, dass die Errichtung der Landeskoordinierungsstelle ohne die gesamtgesellschaftliche Kriminalpräventionsarbeit nicht möglich gewesen wäre und sie damit auch exemplarisch für den Erfolg einer ressortübergreifenden Problembeschreibung und -bewältigung gesehen werden kann. Auch soll ein Einblick in die Arbeit der Landeskoordinierungsstelle gegeben werden, deren Schwerpunkt in der Vernetzung der verschiedenen in diesem Bereich tätigen Stellen besteht. So gehört es zu den Hauptaufgaben der Landeskoordinierungsstelle, die interdisziplinäre Zusammenarbeit zu fördern, Fortbildungen für Berufsgruppen, die mit dem Phänomen „Häusliche Gewalt“ befasst sind, zu organisieren und Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit mit dem Ziel der Aufklärung und Information zu entwickeln.

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