Vorurteilskriminalität in Deutschland und Österreich

Prof. Dr. Marc Coester
Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
Prof. Dr. Walter Georg Fuchs
Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin

Die Erfassung von Vorurteilskriminalität in Deutschland und Österreich - ein Vergleich im Hinblick auf Herausforderungen, Chancen und Potentiale: In krisenhaften Zeiten sind Hass und Vorurteile gegenüber Menschen aufgrund ihrer sozialen Gruppenzugehörigkeit allgegenwärtig. Ob als Hassrede, Beleidigung und Bedrohung in der virtuellen Welt oder im realen Leben, in allen gesellschaftlichen Institutionen, sind die Menschen zunehmend damit konfrontiert. Als extremste Form äußern sie sich auch als Gewalt und können im Extremismus oder gar Terrorismus münden. Mit dem Konzept der Hass- oder Vorurteilskriminalität versuchen Länder in Europa diese Phänomene zu beschreiben, zu erfassen und zu verhindern. In den letzten Jahren gibt es hierzu eine lebhafte Diskussion. Dabei geht es neben Fragen der gesellschaftlichen Sensibilisierung insbesondere auch um den rechtsstaatlichen und sicherheitspolitischen Umgang in der Polizei (Erkennung, Ermittlung und Erfassung) und der Justiz (Verhandlung, Urteilsfindung und Gesetze). Der Vortrag möchte diese europäische Entwicklung aufgreifen und am Beispiel von Österreich und Deutschland das Konzept, Definitionen und Diskussionen, aktuelle Zahlen und Entwicklungen, Täter- und Opferkonstellationen vorstellen und insbesondere die polizeiliche Erfassung beider Länder in Hinblick auf Herausforderungen, Chancen und Potentiale vergleichen.

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