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Nächstes Webinar: Dienstag, 9. Juni 2020, 16 bis 17 Uhr
Thema: Big Data zur COVID-19 Prävention  sinnvoll oder problematisch?
Referenten: Dr. Oskar J. Gstrein / Dr. Sebastian J. Golla

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In Zeiten einer Pandemie sind Daten essenziell. Ihre Verwendung macht es möglich, komplexe Zusammenhänge zu verstehen, sie zu kontrollieren und sich auf Ereignisse in der Zukunft vorzubereiten. Allerdings hat die Sammlung, Auswertung und Speicherung großer Datenmengen auch ihren Preis. Zunächst werden individuelle und kollektive Autonomie stark eingeschränkt. Längerfristig stellt sich die Frage nach Schutzmechanismen, welche den Missbrauch jener Systeme und Apps verhindern, die gegenwärtig hastig entwickelt und implementiert werden. Ist die Verwendung von Big Data zur COVID-19 Prävention vor diesem Hintergrund sinnvoll? Wie kann diese gelingen?

Dr. Oskar J. Gstrein ist Assistenzprofessor am Campus Fryslân der Universität Groningen in den Niederlanden. Er hat Jura und Philisophie in Innsbruck studiert und am Europa-Institut in Saarbrücken zum Thema Das Recht auf Vergessenwerden als Menschenrecht promoviert. Seine Forschung ist dem Thema Menschenwürde im digitalen Zeitalter gewidmet.
Dr. Sebastian J. Golla, geboren 1988 in Bonn, studierte Rechtswissenschaften in Münster und Santiago de Chile. 2015 promovierte er an der Humboldt-Universität zu Berlin im Strafrecht zu dem Thema Die Straf- und Bußgeldtatbestände der Datenschutzgesetze. Von 2012 bis 2015 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit November 2016 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter von Prof. Dr. Matthias Bäcker an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Seine Forschungsinteressen liegen unter anderem im Sicherheitsrecht, Informationsstrafrecht und Datenschutzrecht.

 


Übersicht bisheriger Webinare:

2016 hatte das DPT-I eine Kooperation mit dem Radicalisation Awareness Network (RAN) und bot erstmals vier englischsprachige Webinare an, die Sie sich im Archiv als Aufzeichnung ansehen können.

2017 kooperierte das DPT-I mit dem Deutsch-Europäischen Forum für Urbane Sicherheit e.V. (DEFUS). In der Kooperation sind insgesamt acht Webinare entstanden.

2018/2019 führte das DPT-I eine Webinarreihe mit seinen Partner-Institutionen durch. Es fanden Webinare statt mit dem Deutsch-Europäischen Forum für Urbane Sicherheit e.V. (DEFUS), dem Europäischen Forum für Urbane Sicherheit (EFUS), dem Nationalen Zentrum für Kriminalprävention (NZK), dem Deutschen Forum Kriminalprävention (DFK), dem Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK) und dem WEISSEN RING.

2019 gab es zudem eine zweiteilige Reihe zum Thema Vorurteile abbauen im Quartier in Kooperation mit dem Fachkräfteportal „Präventive Unterstützung für Integrations-Initiativen  pufii.de.

2019/2020 fand die vierteilige Webinarreihe „Sicherheit im Bahnhofsviertel (SiBa)“ im Rahmen des vom BMBF geförderten Verbundprojektes „Sicherheit im Bahnhofsviertel (SiBa)“ statt.

Dokumentation: Überblick vergangener Webinare in der Dokumentationsseite

 


Wie funktioniert eigentlich ein Webinar? Erfahren Sie mehr in unserem kurzen Erklärfilm.

Das Institut für angewandte Präventionsforschung (DPT-I) bietet seit 2016 Webinare an. Webinare sind Seminare die online angeboten werden. Einzige Voraussetzung sind ein Computer und eine ausreichende Internetverbindung. Während des Webinars können die Teilnehmer und Teilnehmerinnen das Live-Video der Vortragenden und die Präsentation nach ihren Vorlieben vergrößern oder verkleinern. Durch eine Chatfunktion können sie Fragen und Kommentare posten, auf die ein Moderator oder eine Moderatorin eingeht und an die Vortragenden weiterleitet. Weitere Informationen zum Online-Seminar finden Sie im Webinar-Konzept des DPT-Instituts (DPT-I).