Rechtsextreme Ideologien im Natur- und Umweltschutz

Pascal Specht
Deutscher Präventionstag

Denkt man an Natur- und Umweltschutz, denkt man meist an demokratische und emanzipatorische Bewegungen und Initiativen. Schaut man sich die historische Entstehung des deutschen Umweltschutzes an, wird jedoch schnell deutlich, dass dieser von Beginn an auch rechtsextremen Einflüssen unterlag. Der deutsche Naturschutz war in seiner Geschichte an vielen Stellen eng mit völkischen Ideologien und Akteur*innen verknüpft. Mit dem Schutz der Natur ging und geht bis heute häufig ein Schutz der Heimat und des Volkes einher.
Der Vortrag zeigt die historischen Kontinuitäten und Entwicklungen sowie aktuelle Fallbeispiele der Einflussnahme der extremen Rechten auf das Themenfeld Natur- und Umweltschutz auf. Dabei wird verdeutlicht, dass es sich bei diesem Engagement rechtsextremer Personen und Organisationen nicht um ein zufälliges Handeln oder persönliche Präferenzen handelt, sondern dieses Handeln in ihrer Weltanschauung und ihrer Ideologie verankert ist.

Wie Rechtsextremismusprävention im Natur- und Umweltschutz aussehen kann, wird im anschließenden Praxis-Impuls von Yannick Passeick (FARN) verdeutlicht.

Zitation

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