Sicherheit von Kindern in digitalen Welten als Kinderrecht

Cora Bieß
Universität Tübingen
PD Dr. Jessica Heesen
Universität Tübingen
Dr. Ingrid Stapf
Universität Tübingen

Die wachsende Mediatisierung von Kindheit führt zur Verlagerung der kindlichen Erfahrungswelten ins Internet. Gleichzeitig sind Kinder oftmals allein und unbetreut im Internet unterwegs. Kinder sind nicht nur Konsumierende, sondern auch Kreierende und Kontaktpersonen bei der Kommunikation mit Dritten. Hier entsteht ein Bündel strukturell neuer Gefährdungslagen, die mit Interaktionsrisiken einhergehen. Zivile Sicherheit ist eine zentrale Frage in freiheitlichen Demokratien: Kinder und Jugendliche sollen sich zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Bürger*innen entwickeln können, die dem Staat vertrauen und sich in ihrem Land sicher fühlen, dabei aber – auch digital – gesellschaftliche Teilhabe erfahren und selbstbestimmt in sozialer Verantwortung handeln lernen. Wie kann Internetkommunikation für Kinder sicherer und partizipativer ausgestaltet werden? Der Vortrag gibt Einblicke in die Sicherheitsforschung und die Stärkung von Kinderrechten aus einer partizipativ angelegten und ethisch fundierten Forschung im interdisziplinären Zusammenspiel. Dabei werden forschungsethische Fragen ebenso aufgegriffen wie kindzentrierte Regulierungs- und Befähigungsansätze, die Heranwachsende zuverlässig vor Gefahren schützen und gleichzeitig ihre Partizipation, Befähigung und die freie Entfaltung ihrer Persönlichkeit in digitalen Räumen unterstützen.
Auszug aus dem Buch
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