Cybergrooming: Wie sich Kinder schützen können

Birgit Kimmel
EU-Initiative klicksafe / Medienanstalt Rheinland-Pfalz
Rebecca Michl-Krauß
EU-Initiative klicksafe / Medienanstalt Rheinland-Pfalz

Ob auf Instagram, TikTok oder in Online-Spielen wie Fortnite und Minecraft – Wenn Kinder und Jugendliche im Netz unterwegs sind, können sie schnell auch mit problematischen Inhalten und ungewollten Kontakten in Berührung kommen. In den letzten Jahren ist so u.a. ein Anstieg der Anbahnung sexueller Gewalt durch Erwachsene zu beobachten – sogenanntes Cybergrooming. Vielen Kindern und Jugendlichen fällt es dabei schwer bestimmte Warnsignale frühzeitig zu erkennen sowie ihr Profil so zu schützen, dass es gar nicht erst zu Kontaktaufnahmen durch fremde Personen kommen kann. Oft bleibt Cybergrooming zudem unentdeckt, weil Kinder und Jugendliche sich schämen, sobald sie Opfer sexueller Gewalt geworden sind.
Die EU-Initiative klicksafe entwickelt aktuell gemeinsam mit der bundesweiten Online-Beratungsplattform JUUUPORT.de Materialien, die Kinder und Jugendliche unterstützen sollen Cybergrooming rechtzeitig zu erkennen, sich davor zu schützen und dagegen zu wehren. Im Rahmen des Vortrags erhalten die Teilnehmer*innen zunächst einen kurzen Einblick in die (Online)Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen sowie in das Thema Cybergrooming. Anschließend stellen die beiden Referentinnen die Materialien zum Thema vor.

Zitation

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Medienkompetenz Prävention sexualisierte Gewalt Cybergrooming