SKiD 2020 – zentrale Befunde einer bundesweiten Befragung

Christoph Birkel
Bundeskriminalamt
Dr. Anke Erdmann
Bundeskriminalamt

Im Dezember 2017 beschloss die Innenministerkonferenz die Durchführung eines regelmäßigen und bundesweiten Viktimisierungssurveys und beauftragte das Bundeskriminalamt mit dessen Ausführung. Ende des Jahres 2020 wurde durch das BKA in Zusammenarbeit mit den Polizeien der Länder die erste Erhebungswelle dieser Befragung „Sicherheit und Kriminalität in Deutschland“ (SKiD) durchgeführt.
Insgesamt über 45.000 Befragte machten Angaben zu Opfererlebnissen, zu ihrem Anzeigeverhalten, zur Belastung durch Viktimisierungen und zur Inanspruchnahme von Unterstützung nach Straftaten. Weitere zentrale Themen der Studie sind Erfahrungen mit der Polizei und die Einstellungen gegenüber Polizistinnen und Polizisten. Ebenso wurden Daten zum subjektiven Sicherheitsempfinden, der Risikoeinschätzung in Bezug auf eine Opferwerdung sowie zu Verhaltensweisen, welche dem Schutz vor Kriminalität dienen, erhoben. Die Studie stellt somit eine bis dato einzigartige Datenbasis dar, insbesondere im Hinblick auf die periodische Wiederholung.
In diesem Vortrag werden zentrale Befunde dieser ersten Erhebungswelle vorgestellt. Der Fokus soll dabei unter anderem auf aktuell gesellschaftlich relevanten Phänomenen wie zum Beispiel vorurteilsgeleiteter Gewalt liegen. Außerdem werden Ergebnisse zur Belastung durch Straftaten und der Inanspruchnahme von Hilfeangeboten präsentiert.

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