26.09.2012

Bundesweiter Aktionstag gegen die Glücksspielsucht

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Aus Anlass des bundesweiten Aktionstages gegen die Glücksspielsucht am 25.09.2012 fordert die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Mechthild Dyckmans weniger Glücksspielautomaten und Einführung einer Spielerkarte, die dazu beitragen soll das Suchtrisiko zu reduzieren: „Rund 264.000 Menschen im Alter von 16 bis 65 Jahre sind in Deutschland glücksspielsüchtig, 275.000 zeigen ein problematisches Glücksspielverhalten. Dies entspricht ca. 1 % der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland.
Glücksspielsucht ist eine ernste Suchterkrankung, die für die Betroffenen und ihre Familien eine große psychische Belastung bedeutet und sie häufig in den wirtschaftlichen Ruin treibt. Wir brauchen mehr Aufklärung über die Suchtgefahren von Glücksspielen, aber auch gesetzliche Regelungen, wo sie notwendig sind. Besonders bei Glücksspielen mit sehr großem Suchtpotential, wie dem Automatenspiel, muss sicher gestellt sein, dass der Jugend- und der Spielerschutz gewährleistet sind.“ Derzeit arbeitet die Bundesregierung an gesetzlichen Neuregelungen der Spielverordnung und der Gewerbeordnung. Die Drogenbeauftragte hat sich erfolgreich dafür eingesetzt,

Weitere Informationen zum Themenkomplex Glücksspielsucht finden sich u.a. auf folgenden Webseiten:

Ein Service des deutschen Präventionstages.
www.praeventionstag.de