Bundespolizei

Nr. 402

Abstract:
Die Bundespolizei stellt einen Original-Bahnstromabnehmer, wie er zur Stromversorgung (15.000 Volt) der Lokomotiven eingesetzt wurde und auf älteren Maschinen auch heute noch zu sehen ist, vor.
Fast monatlich verzeichnet die Bundespolizei einen „Bahnstromunfall“ von Kindern, Jugendlichen, aber auch von Heranwachsenden und Erwachsenen, die auf das Klettern auf Bahnwaggons, Strommasten oder das S-Bahn-Surfen zurückzuführen sind. Die Gründe für das Fehlverhalten sind vielfältig und individuell.
Die Gefahren, die von Stromleitungen ausgehen, werden oftmals völlig unterschätzt oder sind nicht bekannt. Bereits die Nähe zu Bahn-Oberleitungen, z.B. durch das Klettern auf Bahnwaggons, genügt für einen Stromüberschlag. Die Bahn-Oberleitung muss hierfür nicht berührt werden. Die Gefahren, die von Bahn-Oberleitungen ausgehen sind also nicht sichtbar.
Das Bahnstrommodell besteht aus einem Original- Stromabnehmer (Bauart DBS 54). Über dem Stromabnehmer ist in einer Höhe von 1,50 Meter der Fahrdraht an Fahrleitungsmasten mit Auslegern, Isolatoren und Tragseil aufgehängt. Dadurch erhält man einen Eindruck vom erforderlichen Mindestabstand zu den spannungsführenden Teilen und dem auch in der Realität geringen Platz zwischen Fahrzeug und Bahn-Oberleitung.
Das Bahnstrommodell i. V. m. einem Filmbeitrag tragen hervorragend zur Information über diese normalerweise "unsichtbare" Gefahr bei.
Kontaktdaten:
Bundespolizei
Heinrich-Mann-Allee 103
14473 Potsdam