Menschenhandel und die „Loverboy-Methode“ – Prävention

Anita Pavlovska
KOK e.V./Frauenberatungsstelle Düsseldorf e.V.
Uwe van Rieth
PP Krefeld

Die so genannte Loverboy-Methode ist ein Teilaspekt von Menschenhandel mit dem Ziel der sexuellen Ausbeutung. Mädchen oder jungen Frauen wird von meist jungen Männern eine Liebesbeziehung vorgetäuscht, sie werden emotional abhängig gemacht und dann in die Prostitution gebracht, wo sie ausgebeutet werden. Die spezialisierten Fachberatungsstellen für Betroffene von Menschenhandel haben schon seit langem mit diesen Fällen zu tun. Wichtige Aspekte sind die Identifizierung, Beratung und Begleitung Betroffener aber auch Präventionsmaßnahmen. Wie können (potentiell) Betroffene erreicht werden? Wie und wo kann ich mich selbst informieren und was kann ich tun? Was ist wichtig im Hinblick auf die Kooperation bei der Unterstützung Betroffener?
Die Erfahrungen aus der Praxis zeigen, dass Vernetzung und Kooperation aller relevanten Akteure wesentliche Bausteine sind, sowohl für die Unterstützung der Betroffenen als auch für eine erfolgreiche Sensibilisierung und Aufklärung.
Die Frauenberatungsstelle Düsseldorf (Mitglied/Vertretung des KOK e.V.) und ein Vertreter des BKA/EU-Projekts „THB-Liberi“ stellen in ihrem gemeinsamen Vortrag an einem Fallbeispiel die „Loverboy“ Methode dar, ergänzen dies durch präventive Videoclips des BKA und des MHKBG NRW und stellen die Arbeit der spezialisierten Fachberatungsstelle sowie Best-Practice Beispiele guter Kooperation und präventiver Ansätze vor.

Zitation

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Prävention Kooperation sexuelle Ausbeutung Menschenhandel