Cyberangriffe gegen Unternehmen

Arne Dreißigacker
Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e.V.
Bennet von Skarczinski
PricewaterhouseCoopers/Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e.V.
Gina Rosa Wollinger
Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW

Während in Deutschland in den letzten Jahren in vielen Kriminalitätsbereichen sinkende Fallzahlen zu verzeichnen sind, gehören Cybercrime-Delikte zu einem wachsenden Phänomen. Insbesondere Unternehmen stehen dabei im Fokus von Cyberkriminellen. Betroffene Unternehmen können dadurch erhebliche finanzielle oder wettbewerbliche Nachteile erleiden. Anders als großen Unternehmen mangelt es kleinen und mittelständischen Unternehmen vergleichsweise häufig am Bewusstsein für mögliche Gefahren durch Cyberangriffe und daneben an Möglichkeiten und Ressourcen, IT-Sicherheit effektiv zu implementieren. Im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und der Initiative „IT-Sicherheit in der Wirtschaft“ geförderten Projektes „Cyberangriffe gegen Unternehmen“ wurde u.a. eine repräsentative CATI-Befragung von 5.000 Unternehmen in Deutschland durchgeführt. In diesem Beitrag werden das Forschungsprojekt, die Methoden und Ergebnisse der Unternehmensbefragung zum Thema Cyberangriffe gegen Unternehmen vorgestellt. Der Fokus liegt dabei neben Prävalenzraten und dem Anzeigeverhalten von Unternehmen unterschiedlicher Branchen, Größen und hinsichtlich verschiedener Cyberangriffsarten auf den Folgen des schwersten erlebten Cyberangriffs und den verschiedenen Maßnahmen, mit denen sich die Unternehmen vor Cyberangriffen zu schützen versuchen.

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