06.11.2021

Instrumente für mehr Sicherheit von Kindern und Jugendlichen im öffentlichen Raum

Aktuelles aus Arbeitsbereichen der Prävention No.241:
  • Instrumente für mehr Sicherheit von Kindern und Jugendlichen im öffentlichen Raum
    Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) hat gemeinsam mit Partnern Instrumente entwickelt, um das Sicherheitsgefühl von Kindern und Jugendlichen in der Stadt partizipativ zu erfassen. Ein kostenloses Handbuch unterstützt Akteur*innen, die sich für kinderfreundliche und sichere Städte engagieren. Das Sicherheitsempfinden von Kindern und Jugendlichen folgt jedoch häufig anderen prägenden Einflüssen als das von Erwachsenen: Geringere Körpergröße führt zu anderen Wahrnehmungen, fehlendes Wissen über Zusammenhänge führt zu anderen Ängsten, Erzählungen und mediale Einflüsse werden anders reflektiert. Daher ist es erforderlich, Kinder und Jugendliche direkt zu beteiligen und zu ihren Sicherheits- bzw. Unsicherheitserfahrungen zu befragen. Bisher fehlten hierfür jedoch geeignete Methoden. Kriminologische Konzepte waren meist auf Erwachsene ausgerichtet oder räumlich zu ungenau. Lokale Beteiligungsinstrumente für Kinder und Jugendliche nahmen dagegen die Frage nach Sicherheit und Unsicherheit oft eher zufällig als gezielt in den Blick. Im Rahmen des Kooperationsprojekts INERSIKI – Instrumentenentwicklung zur Erfassung der raumbezogenen Sicherheitsbelange von Kindern und Jugendlichen – wurde diese methodische Lücke geschlossen.

  • Streamingangebote sind im Alltag der Kleinkinder angekommen
    miniKIM-Studie: Streamingangebote im Alltag der Kleinkinder angekommen". Laut der neuen miniKIM-Studie verbringen zwei- bis fünfjährige Kinder aktuell bereits genau so viel Zeit mit Streamingdiensten wie mit dem klassischen Fernsehen. klicksafe stellt einige Ergebnisse der Studie vor und gibt Eltern Hilfestellung bei der sicheren Nutzung von Streamingdiensten.

  • Abschlussbericht des Opferbeauftragten der Bundesregierung
    Der Opferschutzbeauftragte der Bundesregierung hat am 02.11.2021 seinen Abschlussbericht veröffentlicht (Zusammenfassung). Am 11. April 2018 ernannte die Bundesregierung mit Prof. Dr. Edgar Franke, MdB, erstmalig einen zentralen Ansprechpartner für die Betroffenen von Terroranschlägen in Deutschland. Sein Team und er unterstützen insbesondere die Betroffenen des islamistischen Terroranschlags am Breitscheidplatz in Berlin 2016 sowie der rechtsextremistischen Anschläge in Halle (Saale) und Landsberg 2019 und in Hanau 2020.

  • Aktuelles Bundeslagebild Organisierte Kriminalität
    Die Organisierte Kriminalität in Deutschland sorgt weiterhin für enorme wirtschaftliche Schäden. Der kriminelle Schaden betrug im vergangenen Jahr über 800 Millionen Euro. Bei den durch die Täter kriminell erlangten Vermögenswerten konnten über eine Milliarde Euro festgestellt werden. Das geht aus dem „Bundeslagebild Organisierte Kriminalität 2020“ hervor, das heute vom Bundeskriminalamt (BKA) veröffentlicht wurde.

Tägliche Präventions-News(TPN) des Deutschen Präventionstages(DPT)
Ein Service des deutschen Präventionstages.
www.praeventionstag.de


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