Standardized Program Evaluation Protocol (SPEP)

Jeffrey G. Gregro
Co-Chair, SPEP-State Advisory Committee, Harisburg (PA), USA

Pennsylvania gilt in den USA als die Wiege der Jugendjustizreform und Vorzeige-Bundesstaat. Der Balanced Approach of Restorative Justice war bereits Teil der Landes-Reformgesetzgebung, als Reformen in den USA insgesamt gerade erst begann.

Die landesweite Einführung von SPEP (Standardized Program Evaluation Protocol/Mark Lipsey) untermauert bereits bestehende Reformen (z. B. landesweite Einführung von Blueprints/u. a. Communities That Care) und andere nachgewiesen wirksame Interventionen. In Verbindung mit dem EPIS-Center und Instrumenten zur Bemessung von Risiken u. Stärken verspricht die systemübergreifende Datenermittlung als Planungsgrundlage, von Bundesebene durch das OJJDP unterstützt, effektivere und bessere Hilfen für junge Menschen mit vielfältigen Lebenslagenproblemen.

Die aktuelle Evaluation zeigt beeindruckende Resultate, ermutigt zu analogen Verbesserungsstrategien. Die umfassende Vernetzung dient der Effektivierung der Zusammenarbeit und der erheblichen Verfahrensverkürzung. Wie hoch aber ist das Risiko des fehlerhaften Einsatzes von Instrumenten und/oder deren Anwendung von nicht ausreichend qualifiziertem Personal? Wie steht es bei allen Erfolgen um das Risiko unablässiger Kategorisierungen und Etikettierungen, aus denen sich junge Menschen nur schwer wieder befreien können?

Vortrag in englischer Sprache.

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