27.05.2019

Aktuelles aus Arbeitsbereichen der Prävention (95)

  • Deutsch-Europäisches Forum für urbane Sicherheit (DEFUS) und Europäisches Forum für urbane Sicherheit (EFUS): Colloquium: Städte und Regionen für Sicherheit und Demokratie. Im Vorfeld der Efus Generalversammlung lädt Efus Vertreter der EU-Kommission, des EU-Parlaments und von Kommunen zu einem intensiven Austausch zur Rolle von Städten und Gemeinden in der Gestaltung einer europäischen Sicherheitspolitik am 25. Juni nach Augsburg ein. Die Dimension der urbanen Sicherheit wird noch zu wenig auf europäischer Ebene diskutiert. Dabei sind es gerade die Städte und Gemeinden, die den Bürgern im höchsten Maße Sicherheit bieten. Die Veranstaltungssprachen sind Englisch und Französisch.
  • Landespräventionsrat Hessen (LPR)
    Endfassung des 13. Berichtes der Sachverständigenkommission für Kriminalprävention der Hessischen Landesregierung

  • Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (mpfs)
    KIM-Studie 2018. Die Digitalisierung ist auch in Familien mit Kindern weit vorangeschritten. Fast alle Kinder (98%) haben potentiell die Möglichkeit, zuhause das Internet zu nutzen. Gut zwei Drittel aller Sechs-bis 13-Jährigen zählen nach eigenen Angaben zu den Internetnutzern. Bei den Sechs-bis Siebenjährigen nutzt gut ein Drittel zumindest selten das Internet, im Alter von acht bis neun Jahren sind knapp drei von fünf Kindern online. Mit zehn bis elf Jahren zählen vier von fünf Kindern zu den Internetnutzern und bei den Zwölf-bis 13-Jährigen nehmen mit 94 Prozent fast alle Kinder Online-Dienste in Anspruch.

  • Deutsches Institut für Urbanistik (DIFU)
    Oberbürgermeister-Barometer 2019. Die Schaffung bezahlbaren Wohnraums steht derzeit ganz oben auf der Agenda der deutschen Städte. Mit deutlichem Abstand bei den derzeit wichtigsten Aufgaben folgen die Themen Mobilität und Digitalisierung auf Platz 2 und 3 der aktuellen Difu-Städteumfrage. Das in der Vorgängerbefragung noch auf Platz 1 gelistete Thema Integration belegt aktuell Platz 6

  • Nationale Stelle zur Verhütung von Folter (www)
    Jahresbericht 2018. Über ihre Tätigkeit berichtet die Nationale Stelle jährlich an die Bundesregierung, die Landesregierungen, den Deutschen Bundestag und die Parlamente der Bundesländer. Der aktuelle Jahresbericht bietet einen informativen Überblick zu den Feststellungen und Empfehlungen der Nationalen Stelle. Das Schwerpunktthema der Nationalen Stelle lag im Jahr 2018 bei den Alten- und Pflegeheimen. Im Fokus standen die Anwendung freiheitsentziehender Maßnahmen, die größtmögliche Entscheidungsfreiheit der Betroffenen in allen Belangen, Schutz vor Gewalt, ein respektvoller Umgang mit den Bewohnerinnen und Bewohnern, aber auch die räumlichen Bedingungen, wie beispielsweise Barrierefreiheit. Die Nationale Stelle hat zwar keine Anzeichen für die Anwendung von Folter oder Misshandlung gefunden, allerdings wurden in allen Einrichtungsarten verschiedene, teilweise auch wiederholte und sehr deutliche Mängel festgestellt und kritisiert.

Ein Service des deutschen Präventionstages.
www.praeventionstag.de


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