21.04.2019

Aktuelles aus Arbeitsbereichen der Prävention (91)

  • Heinrich Böll-Stiftung (www
    Policy Paper: Der Weg über die Kommunen: Empfehlungen für eine neue Schlüsselrolle der Kommunen in der Flüchtlings- und Asylpolitik der EU. Die Migrations- und Asylpolitik der Europäischen Union ist in einer tiefen Krise. Alleingänge von Nationalstaaten sind an der Tagesordnung. Ein gemeinsamer «Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts» scheint in weite Ferne gerückt. Auf der Suche nach Ideen, um diesen Trend aufzuhalten, wird in jüngster Zeit vermehrt vorgeschlagen, Städte und Gemeinden in ihren Kompetenzen bei der Aufnahme von Geflüchteten zu stärken.

  • Europäische Kommission (EK)
    Zahl der Verkehrstoten auf Europas Straßen sinkt zu langsam. Im Jahr 2018 waren in der EU28 etwa 25.100 Todesfälle bei Straßenverkehrsunfällen zu verzeichnen, was einem Rückgang um 21 Prozent gegenüber 2010 und um 1 Prozent gegenüber 2017 entspricht.  Dies geht aus den neuen vorläufigen Daten über die Zahl der Straßenverkehrstoten im Jahr 2018 hervor, die am 11.04.2019 von der Europäischen Kommission veröffentlicht wurden. Mit 49 Straßenverkehrstoten je eine Million Einwohner sind die Straßen Europas zwar die mit Abstand sichersten weltweit. Allerdings reichen die momentanen Anstrengungen nicht, um das Ziel der EU zu erreichen, die Zahl der Straßenverkehrstoten bis 2020 zu halbieren. In Deutschland waren im vergangenen Jahr 39 Verkehrstote je eine Million Einwohner zu beklagen.

  • Bundesverband der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe in Deutschland (bff)
    Projekt „make it work!“: Für einen Arbeitsplatz ohne sexuelle Diskriminierung, Belästigung und Gewalt! Mit dem Anfang 2019 gestarteten vierjährigen Projekt „make it work!“ will der Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe (bff),  in Anschluss an die globale #MeToo-Bewegung  und die deutsche #aufschrei-Debatte, den Umbruch hin zu einer gewalt-und diskriminierungsfreieren Arbeitskultur mitgestalten.

  • Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU)
    Neue Psychotherapie für Jugendliche mit Gewalterfahrungen: Studie belegt Wirksamkeit. Ein Forscherteam der KU hat nachgewiesen, dass eine neue Form der Psychotherapie für Jugendliche mit Gewalterfahrungen geeignet ist, um die psychische Belastung dieser Patientinnen und Patienten effektiv zu reduzieren.

Ein Service des deutschen Präventionstages.
www.praeventionstag.de


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