Niedersachsen auf dem Weg zum islamischen Religionsunterricht

Heidemarie Ballasch
Nds. Kultusministerium

Niedersächsisches Kultusministerium

Seit dem 01.08.2003 wird in Niedersachsen „Islamischer Religionsunterricht“ im Rahmen eines Schulversuchs an mittlerweile 29 Grundschulschulstandorten angeboten. Im laufenden Schuljahr 2008/2009 sind über 1600 Schülerinnen und Schüler zum „Islamischen Religionsunterricht“ angemeldet.

Rechtsgrundlage für den Schulversuch „Islamischer Religionsunterricht“ mit dem Ziel, deutschsprachigen „Islamischen Religionsunterricht“ zu erproben, ist § 22 Niedersächsisches Schulgesetz.

Niedersachsen befindet sich noch auf dem Weg zur Einrichtung eines ordentlichem Unterrichtsfaches „Islamischen Religionsunterricht“, da die notwendigen rechtlichen Erfordernisse nach Art. 7 Abs.3 GG bisher nicht erfüllt sind.

In dem Vortrag werden neben allgemeinen Informationen zum Schulversuch die bisherigen Erfahrungen erläutert und die Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung vorgestellt.
Des Weiteren werden didaktische, rechtliche oder die Ausbildung betreffende Herausforderungen diskutiert und es wird versucht aufzuzeigen, warum sich alle Anstrengungen lohnen.

Zitation

When citing this document please refer to the following:http://www.praeventionstag.de/dokumentation.cms/763

Copyright notice:

For documents that are offered electronically the copyright law applies.
In particular:
Single copies or print-outs must only made for private use (§53). The reproduction and distribution is only allowed with the approval of the author. The user is responsible for following these laws and can be held liable for any abuse.

verwandte Schlüsselbegriffe

Niedersachsen Schule Kinder Islam Jugendliche