Kosten und Wirkung KfW geförderter Gewaltpräventions-Programme der Entwicklungszusammenarbeit

Michael Krause
AHT Khayelitsha Consortium
Udo Lange
AHT Group AG
Dr. Stefan Lindemann
KfW Entwicklungsbank

KfW Bankengruppe, Geschäftsbereich Entwicklungsbank

Seit den 90er Jahren reagierend auf zunehmende Gewalt in metropolitanen Armutsgebieten entwickelt KfW einen multi-sektoralen inter-institutionellen Ansatz für Gewaltprävention in Programmen der Stadtentwicklung, die sie im Auftrag der Bundesregierung im Rahmen bilateraler finanzieller EZ in vielen Ländern fördert: soziale Gewaltprävention, CPTED, Planung von und Investment in öffentliche Infrastrukturen, verbunden mit dem Eintreten für marginalisierte Bewohner, die sich für ihr Recht auf Sicherheit als ein öffentliches Gut in ihren Nachbarschaften mobilisieren. Über den gebietsbezogenen Ansatz wird Zusammenarbeit von Staat, Stadt, Zivilgesellschaft und Privatsektor für Prävention, Kohäsion und Schutz gefördert. Der Fokus liegt auf verbesserter Lebensqualität, weniger Furcht vor Gewalt und auf sichere öffentliche Räume: ein Beitrag zu sozial inklusiver Entwicklung. KfW führt zur Bewertung der Wirkungen aber auch des übergeordneten entwicklungspolitischen Nutzens Evaluierungen durch. Nach Darstellung abgeschlossener und laufender Programme aus Lateinamerika und Afrika stehen Kosten&Wirkung von Maßnahmen der sozialen, situativen und institutionellen Prävention im Mittelpunkt neben einem Beispiel zu Prozess begleitender universitärer Evaluierung präventiven Stadtteilmanagements unter gemeinnützigen Gesichtspunkten, um Replizierung und Upscaling des Ansatzes zu ermöglichen.

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