Ungewollte Verbreitung von Sexting-Abbildungen. Fragen für Intervention und Prävention

Julia von Weiler
Innocence in Danger e.V.

In diesem Vortrag stellen wir erste Ergebnisse aus der bundesweiten, von Aktion Mensch geförderten, Untersuchung "Versorgung von Mädchen und Jungen, deren Missbrauchsabbildungen bzw. Sextingabbildungen digital verbreitet werden und notwendige Lehren für gute Prävention an Schulen" vor. Dazu befragen wir bundesweit psychosoziale Versorger (Beratung, Therapie, Psychiatrie, Kinder- und Jugendhilfe) und Schulen.

Im Vortrag konzentrieren wir uns besonders auf die Ergebnisse zum Thema der ungewollten Verbreitung von Sexting-Abbildungen. Schon jetzt zeigen die Ergebnisse, dass der digitale Kinder- und Jugendschutz die Fach- und Lehrkräfte vor neue Herausforderungen stellt. Mit Hilfe der Studienergebnisse können konkrete Handlungsleitfäden zum Umgang mit Sexting und der Verbreitung von Missbrauchsabbildungen entwickelt werden.
Die Antworten zeigen, das Thema wird relevant bleiben und unsere Ergebnisse deuten schon jetzt darauf hin, dass auch zukünftig Antworten auf die vielen Fragen des digitalen Kinder- und Jugendschutzes benötigt werden.

In dem Vortrag diskutieren unter anderem: Welche Form der Prävention funktioniert? Wie kann Intervention gelingen? Wie sollten alle Akteure im Feld zusammenarbeiten?

verwandte Schlüsselbegriffe

Aufklärung Beratung Prävention sexueller Mißbrauch Sexting