Tools und Methoden in der globalen Jugendgewaltprävention

Alejandro Christ
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)
Dr. Tina Silbernagl
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)
Heike Spohr
INTerAKTionen

Jugendgewalt und die Konsequenzen sozialer Gewaltphänomene bedrohen die nachhaltige Entwicklung vieler Länder und werden zunehmend als Herausforderungen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit betrachtet. Hohe Gewaltbereitschaft von Jugendlichen ist ein komplexes Phänomen, das vielschichtiger und sektorenübergreifender Lösungsansätze bedarf. Wirksame Strategien in der Prävention von Jugendgewalt folgen daher systemischen Ansätzen, die Akteure aus verschiedenen Fachbereichen zusammenbringen. Ziel ist es, gemeinsam an den kontextspezifischen Ursachen von Jugendgewalt zu arbeiten.
Systemische Ansätze der Jugendgewaltprävention erfordern praktische Tools und Methoden zur Einbeziehung lokaler Akteure sowie der Bürger, in deren Gemeinden gewaltpräventive Maßnahmen durchgeführt werden sollen.
Die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) erarbeitet und nutzt Hilfestellungen zur Planung und Durchführung von Maßnahmen systemischer Gewaltprävention in vielfältigen Formen und Kontexten. In einem interaktiven Format werden in diesem Beitrag Erfahrungen aus Zentralamerika und Südafrika beispielhaft dargestellt und für andere Kontexte verfügbar gemacht. Dabei werden ein Gewaltpräventions-programm an Schulen sowie ein Toolkit für systemische Gewaltprävention und die Schaffung sicherer Nachbarschaften besonders hervorgehoben und durch praktische Anwendungen veranschaulicht.

Zitation

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Gewaltprävention Jugendgewalt International Bürgerbeteiligung Partizipation Jugendliche Südafrika Entwicklungszusammenarbeit