Die tägliche Präventions-News

15.09.2014: Grüne Liste Prävention nimmt weitere Programme auf

Die Grüne Liste Prävention des Landespräventionsrates Niedersachsen (LPR) bietet einen Überblick über erfolgversprechende und effektive Präventionsprogramme in Deutschland. Laufend werden verfügbare Programme  für eine mögliche Aufnahme in die Empfehlungsliste bewertet. Die in den letzten Monaten neu aufgenommen Programme sind hier zu finden.  

 

 

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14.09.2014: UNICEF-Studie „In erster Linie Kinder – Flüchtlingskinder in Deutschland“

Die deutsche Sektion des UN-Kinderhilfswerks UNICEF hat am 09.09.2014 die Studie „In erster Linie Kinder – Flüchtlingskinder in Deutschland“ veröffentlicht, die vom Bundesfachverband Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge e.V. (B-UMF) erstellt wurde. 

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13.09.2014: Soziale und ökonomische Teilhabe durch Bildung: Deutschland muss seine Chancen nutzen

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat am 09.09.2014 den aktuellen Bericht Bildung auf einen Blick 2014 veröffentlicht. In Deutschland erwerben danach so viele junge Leute wie noch nie einen tertiären Abschluss, etwa an einer Hoch-, einer Fachschule oder als Meister. Gleichzeitig wächst der Anteil an Hochgebildeten OECD-weit in kaum einem anderen Land so langsam wie hier. Der Bericht bietet Daten zu den Strukturen, der Finanzierung und der Leistungsfähigkeit von Bildungssystemen aus 34 OECD-Ländern sowie einer Reihe von Partnerländern. Mit mehr als 150 international vergleichbaren Indikatoren ist der Bericht das umfangreichste Kompendium zur Bildung weltweit. 

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12.09.2014: "Wirksame Gewaltprävention. Eine Übersicht zum internationalen Wissensstand"

In der Schweiz setzen der Bund, die Kantone, die Städte und Gemeinden in den Jahren 2011 bis 2015 das nationale Präventionsprogramm Jugend und Gewalt um. Es hat zum Ziel, eine gemeinsame Wissensbasis für die Prävention von jugendlichem Gewaltverhalten zu schaffen, um die Wirksamkeit der Gewaltprävention zu verbessern und die Verantwortlichen bei der Auswahl, Entwicklung und Umsetzung von Massnahmen zu unterstützen. Im Juli 2014 ist nun ein weiterer zentraler Bericht erschienen: "Wirksame Gewaltprävention. Eine Übersicht zum internationalen Wissensstand". Vgl. auch Die tägliche Präventions-News vom 04.07.2014.

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11.09.2014: Steigende Kriminalität im Heimatort verringert die Lebenszufriedenheit

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat im August 2014 die Studie "The Effect of Local Crime on Well-Being: Evidence for Germany" veröffentlicht, die zu dem Ergebnis kommt, dass die Lebenszufriedenheit der Anwohner signifikant sinkt, wenn die Kriminalität in ihrem Heimatort zunimmt. So lautet das zentrale Ergebnis einer Studie auf Basis von Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP), die Forscher des DIW Berlin und der ETH Zürich erstellt haben.

„Vor allem Gewaltverbrechen wie Mord, Körperverletzung oder Raub beeinträchtigen die Lebenszufriedenheit der Anwohner – auch dann, wenn sie nicht persönlich von den Straftaten betroffen sind“, sagt der DIW-Ökonom Christian Krekel, einer der Autoren. "Eigentumsdelikte wie Einbruch, Autodiebstahl oder Sachbeschädigung haben hingegen kaum Einfluss auf die allgemeine Lebenszufriedenheit.“ Darüber hinaus zeigen die SOEP-Daten: Die Kriminalitätssorgen der Befragten beschränken sich nicht nur auf deren nähere Umgebung, sondern beziehen sich auch auf die Entwicklung in ganz Deutschland. „Offenbar schließen die Menschen aus den eigenen Beobachtungen in ihrer näheren Umgebung auf die Kriminalität überall im Lande“.

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10.09.2014: Globaler Bericht der WHO zum Welttag Suizidprävention

Aus Anlass des Welttages für Suizidprävention am 10.09.2014, vgl. auch Die tägliche Präventions-News vom 26.08.2014, hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erstmals einen zusammenfassenden globalen Report veröffentlicht: "Preventing suicide: a global imperative".

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09.09.2014: Evaluation zeigt 90% Zustimmung durch die Teilnehmenden des 19. DPT in Karlsruhe

In ihrem Evaluationsbericht zum 19. Deutschen Präventionstag, der am 12. und 13. Mai 2014 in Karlsruhe stattgefunden hat, kommt die Gesellschaft für sozialwissenschaftliche Analyse, Beratung und Evaluation - proval zusammenfassend zu folgender Einschätzung:

"Betrachtet man die gesamten Evaluationsergebnisse, so kann der 19. Deutsche Präventionstag als ein sehr gelungener Kongress bezeichnet werden. 90% der befragten Besucherinnen und Besucher gefiel der Präventionstag sehr gut oder gut. Rund 89% der Befragten gaben zudem an, dass ihre Erwartungen erfüllt wurden. Die Bewertung des Abschlussplenums zeigt, dass es gelungen ist, den Kongress mit einem Highlight abzuschließen. Leider litt das Abschlussplenum auch in diesem Jahr unter der frühzeitigen Abreise vieler Besucher.

Die Vorträge und Projektspots boten wiederum einen spannenden Einblick in unterschiedlichste Facetten der Präventionsarbeit. Dabei zeigt die Durchsicht des breiten Angebotes, dass der Spagat zwischen Präventionspraxis, -wissenschaft und -politik auf dem 19. Deutschen Präventionstag sehr gut gelungen ist.

Auch in diesem Jahr wurden die verschiedenen Online-Angebote des Deutschen Präventions-tages gründlich untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass sich das Interesse auf die eher klassischen Angebote konzentriert. Die Online-Präsenzen des Präventionstages bei Facebook oder Twitter und die App des Deutschen Präventionstages werden immer noch wenig genutzt.

"Die Befragten, die bereits an einem Präventionstag teilgenommen hatten, berichteten verschiedene Wirkungen. Demnach trägt der Kongress dazu bei, Präventionsaufgaben besser durchzuführen, indem neues Wissen erworben, neue Informationen aufgenommen und neue Kontakte geknüpft werden.

Misst man den Präventionstag an den im Leitbild formulierten Zielen, dann bleibt festzuhalten, dass der Präventionstag den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen interdisziplinären Rahmen bietet, in dem unterschiedliche Praxisfelder präsentiert, Erfahrung zwischen Verantwor-tungsträgern, Wissenschaftlern und Praktikern ausgetauscht, Umsetzungsstrategien und ihre Wirksamkeit diskutiert und Empfehlungen erarbeitet und ausgesprochen werden können. Als besonders positiv ist die zunehmende Internationalisierung des Kongresses hervorzuheben. So gibt es einen länderübergreifenden Austausch nicht mehr nur im Bereich der Plenumsveranstaltungen, sondern auch bei der Diskussion von Präventionskonzepten, -strategien und -erfahrungen."

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08.09.2014: Weltweit gelten 781 Millionen erwachsene Menschen als Analphabeten

Die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) hat aus Anlass des Welttags der Alphabetisierung am 08.09.2014 auf die weltweit weiterhin hohe Zahl der Analphabeten hingewiesen, wonach 781 Millionen Erwachsene nicht lesen und schreiben können.

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07.09.2014: BMFSFJ veröffentlicht den Abschlussbericht der Gesamtevaluation der ehe- und familienbezogenen Leistungen

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) hat am 27.08.2014 den Abschlussbericht der Gesamtevaluation der ehe- und familienbezogenen Leistungen in Deutschland veröffentlicht. Der Abschlussbericht fasst die Ergebnisse der 12 Forschungsmodule zusammen, die von über 70 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus unterschiedlichen Disziplinen in den letzten vier Jahren erarbeitet wurden. Die Gesamtevaluation untersuchte ab Herbst 2009 die Wirkung zentraler ehe- und familienbezogenen Leistungen auf vier familienpolitische Ziele: Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Förderung und Wohlergehen von Kindern, Wirtschaftliche Stabilität von Familien und Nachteilsausgleich und Erfüllung von Kinderwünschen (Überblick).

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06.09.2014: Best Practice Conference 2014 des Europäischen Netzwerkes für Kriminalprävention

Das Europäische Netzwerk für Kriminalprävention (European Crime Prevention Network - EUCPN) führt am 16. und 17. Dezember 2014 in Rom seine jährliche Best Practice-Konferenz durch. Thematisch stehen in diesem Jahr Präventionsansätze gegen Menschenhandel im Mittelpunkt. Zu dieser Thematik können auch bis Mitte Oktober 2014 Vorschläge für den Europäischen Kriminalpräventionspreis (European Crime Prevention Award - ECPA) eingereicht werden. Weitere Informationen sind erhältlich über die offiziellen nationalen Kontaktpartner des EUCPN in Deutschland (BMI, BMJV, DFK und ProPK).

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05.09.2014: Unsichtbare Gewalt: UNICEF-Report dokumentiert weltweit hohes Ausmaß an Gewalt gegenüber Kindern

Für den Report „Hidden in Plain Sight“ hat UNICEF systematisch Daten zu Gewalt gegen Kinder durch Familienmitglieder, Nachbarn, Freunde oder Mitschüler aus 190 Ländern untersucht. Trotz weiter bestehender erheblicher Informationslücken macht der Bericht das vielfach verdrängte und übersehene Leid der Kinder und die vielfach lebenslangen Folgen sichtbar. Kinder, die regelmäßig Gewalt ausgesetzt sind, haben häufig Lernprobleme. Sie entwickeln nur ein geringes Selbstvertrauen und leiden öfter unter Depressionen. Kinder, die in einer solchen Umgebung aufwachsen, setzen die gelernten Strategien in Konfliktsituationen später häufig gegen ihre eigenen Partner oder Kinder ein.

Zusammenfassung des UNICEF-Reportes in deutscher Sprache.

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04.09.2014: Referentenentwurf für ein Bundesgesetz zur Erhöhung der Sicherheit informationstechnischer Systeme (IT-Sicherheitsgesetz)

Das Bundesministerium des Innern (BMI) hat am 19.08.2014 einen Referentenentwurf für ein "Gesetz zur Erhöhung der Sicherheit informationstechnischer Systeme (IT-Sicherheitsgesetz)" vorgelegt und in einer Presseinformation mitgeteilt: "Die Sicherheit der Informationstechnik ist Grundlage jeder Form von Digitalisierung - sie ist damit zentrales Querschnittsthema der Digitalen Agenda, mit der die Bundesregierung die Digitalisierung von Wirtschaft, Gesellschaft und Staat begleiten und voranbringen will. Für den in der Digitalen Agenda verankerten präventiven Ansatz soll der nunmehr vorliegende Entwurf für ein neues IT-Sicherheitsgesetz den nötigen Rahmen schaffen. Das Bundesministerium des Innern hat den Referentenentwurf heute den beteiligten Ressorts der Bundesregierung zur weiteren Abstimmung zugeleitet." Infoblatt zum geplanten IT-Sicherheitsgesetz.

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03.09.2014: "Die Einwanderungsgesellschaft aktiv gestalten - Lokale Handlungsstrategien für mehr Akzeptanz"

Das Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) veranstaltet zusammen mit der Stadt Duisburg am 12. und 13. September 2014 die bundesweite Kooperationsveranstaltung "Die Einwanderungsgesellschaft aktiv gestalten - Lokale Handlungsstrategien für mehr Akzeptanz" zum Thema Willkommenskultur. Ehrenamtlich engagierte Bürger/-innen, Vertreter/-innen aus Kommunen, Multiplikator/-innen und alle weiteren interessierten Einzelpersonen, die sich für eine offene Gesellschaft und gegen Ausgrenzung einsetzen, sind herzlich nach Duisburg eingeladen, um daran teilzunehmen.

Programm und Anmeldung

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02.09.2014: Sicherheit im Quartier – Ansätze sozialräumlicher Kriminalprävention

Das Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung (ILS) veranstaltet in Kooperation mit dem Forschungsschwerpunkt Sozial Raum Management der Fachhochschule Köln (SRM) am 09.10.2014 in Düsselsdorf ein Fachgespräch zum Thema "Sicherheit im Quartier – Ansätze sozialräumlicher Kriminalprävention".

Programm und Anmeldung

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