Die tägliche Präventions-News

24.04.2014: Neuer Geschäftsbericht des Landespräventionsrates Niedersachsen

Der Landespräventionsrat Niedersachsen (LPR) hat am 15.04.2014 die sechste Ausgabe (2012/2013) seines Geschäftsberichtes "Kriminalprävention in Niedersachsen" veröffentlicht. Das Taschenbuch informiert über Ziele, Arbeitsschwerpunkte und Strukturen des Landespräventionsrates, über die vielfältigen Projekte und Maßnahmen seiner 270 Mitgliedsorganisationen und beinhaltet erstmals den "Datenspiegel Kriminalprävention in Niedersachsen".

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23.04.2014: "Prävention braucht Praxis, Politik und Wissenschaft" - das Gutachten zum 19. Deutschen Präventionstag

Auch zum Schwerpunktthema des 19. Deutschen Präventionstages "Prävention braucht Praxis, Politik und Wissenschaft" hat im Vorfeld des Kongresses erneut die renommierte Kriminologin Dr. Wiebke Steffen ein wissenschaftliches Gutachten vorgelegt. Die Langfassung des Gutachtens wurde bereits auf der Webseite des Deutschen Präventionstages veröffentlicht wurde.

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22.04.2014: Teen Dating Violence - neue Webseite berät bei der ersten Liebe

Fünf von zehn Jugendlichen haben Gewalt in Beziehungen erlebt. (vgl. Die Tägliche Präventions-News vom 16.11.2013). Wer Hilfe braucht, fragt zuerst die Freunde. Unter der Adresse www.was-geht-zu-weit.de hat im April 2014 die Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen (LJS) gemeinsam mit der Hochschule Fulda ein Online-Angebot zum Thema Gewalt in Teenagerbeziehungen gestartet:. 

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21.04.2014: Ein Jahr Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen"

Das bundesweite Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" existiert seit einem Jahr und hat seinen ersten Jahresbericht am 31.03.2014 vorgestellt. 

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20.04.2014: Neues Online-Beratungsangebot für tabak- und alkoholkonsumierende Schwangere

Das am 07.04.2014 gestartete neue Internetangebot „IRIS II soll Frauen helfen, in der Schwangerschaft auf Nikotin und Alkohol zu verzichten. Es ist das erste therapeutische Online-Beratungs- und Behandlungsprogramm für tabak- und alkoholkonsumierende Schwangere in Deutschland. Die besondere Plattform wurde von der Sektion Suchtmedizin und Suchtforschung am Universitätsklinikum Tübingen entwickelt und wird vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) unterstützt. Das Angebot richtet sich gezielt an Frauen, die wegen ihrer Schwangerschaft mit dem Rauchen aufhören und keinen Alkohol mehr trinken wollen.

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19.04.2014: Parlamentarische Empfehlungen des Europarates zu Grundrechten im Netz

Bei heise online findet sich am 10.04.2014 eine News mit weiteren Verweisen und Hintergrundinformationen über aktuelle parlamentarischen Empfehlungen des Europarates zu Grundrechten im Netz. 

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18.04.2014: Drogenbeauftragte der Bundesregierung und BKA-Präsident stellen Rauschgiftlage 2013 vor

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, und der Präsident des Bundeskriminalamts (BKA) haben am 17.04.2014 die Rauschgiftlage 2013 vorgestellt. Danach ist die Zahl der Drogentoten erstmals seit 2009 wieder leicht angestiegen, allerdings wurden weniger Erstkonsumenten harter Drogen registriert.

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17.04.2014: Demografischer Wandel – Zukunftserwartungen junger Erwachsener

Im Rahmen des Berliner Demografie Forums 2014 hat Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig am 10.04.2014 eine neue Erhebung über die Zukunftserwartungen der 20 bis 34-Jährigen vorgestellt. 

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16.04.2014: "Weltweit 50% weniger Gewalt bis 2050": International renommierter Kriminologe Eisner beim Deutschen Präventionstag

In der Eröffnungsveranstaltung des 19. Deutschen Präventionstages wird der renommierte Direktor des Violence Research Centre an der Universität Cambridge Prof. Dr. Manual Eisner einen Vortrag zum Thema "Weltweit 50% weniger Gewalt bis 2050 — Ansätze zu einer globalen Strategie" halten: "In den vergangenen zwei Jahrzehnten ist die Zuversicht gewachsen, dass sich individuelle Gewalt in ihren unterschiedlichen Erscheinungsformen mit den geeigneten Mitteln wirksam reduzieren lässt. Ausserdem gibt es zunehmend Bemühungen, Strategien international zu koordinieren und die globale Wissensbasis, um wirksame Gewaltreduktion zu verbreitern. Allerdings sind erhebliche weitere Anstrengungen notwendig, um auf der Ebene ganzer Bevölkerungen die angestrebten Wirkungen zu erzielen.

Der Vortrag diskutiert die Frage, welche Strategien notwendig sind, um in den kommenden 30 Jahren weltweit das Niveau von Gewalt um die Hälfte zu reduzieren. Er wird zunächst aufzeigen, dass ein solches Ziel realistisch ist und wird dann untersuchen, in welcher Weise das Wissen aus Politikwissenschaft, Wirtschaftswissenschaften, Psychologie, Soziologie, Präventionswissenschaft und Kriminologie dazu beitragen kann, eine globale Strategie zur Gewaltprävention, welche auf verschiedenen Ebenen ansetzt, zu unterstützen. Ein besonderes Augenmerk wird der Frage gelten, wie Bemühungen um Gewaltreduktion in Ländern mit besonders hohen aktuellen Gewaltraten gestaltet werden können."

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15.04.2014: Themenjahr 2014 der Antidiskriminierungsstelle: „Gleiche Chancen. Immer“

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat das Jahr 2014 zum Themenjahr gegen Rassismus erklärt und unter das Motto „Gleiche Chancen. Immer“ gestellt. In einer Pressemitteilung heißt es u.a.: "Rassismus hat viele Facetten und geht über die organisierte rechtsextreme Szene weit hinaus. Deshalb bedarf es neben einer kontinuierlichen Förderung von zivilgesellschaftlichen Initiativen und Projekten gegen Rassismus nun auch der konsequenten Umsetzung der Beschlüsse aus dem Abschlussbericht des NSU-Untersuchungsausschusses."

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14.04.2014: Noch keine Trendwende beim Rauschtrinken von Jugendlichen

Die Studie „Der Alkoholkonsum von Jugendlichen und jungen Erwachsener in Deutschland 2012“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) wurde am 07.04.2014 veröffentlicht und zeigt, dass sich etwa 17 Prozent der Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren mindestens einmal im Monat in einen Rausch trinken. Bei den 18- bis 25-Jährigen sind es sogar 44 Prozent. Damit ist beim Rauschtrinken im Vergleich zur Erhebung in 2010 (18 Prozent/ 42 Prozent) keine Trendwende sichtbar. Positiv ist festzustellen, dass immer mehr 12- bis 17-Jährige vollständig auf Alkohol verzichten. 30 Prozent geben an, noch nie in ihrem Leben Alkohol getrunken zu haben. Vor zehn Jahren waren es lediglich 13 Prozent.

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13.04.2014: UN-Studie über Mord und Totschlag in der Welt

Das UNODC (United Nations Office on Drugs and Crime) hat am 10.04.2014 die "Global Study on Homicide 2013" veröffentlicht. Danach haben im Jahr 2012 weltweit nahezu eine halbe Million Menschen (437.000) durch vorsätzliche Tötung ihr Leben verloren. Rund 80 Prozent der Opfer von Tötungsdelikten und 95 Prozent der Täter sind Männer. Fast 15 Prozent aller Tötungsdelikte resultieren aus häuslicher Gewalt (63.600) und fast 70 Prozent der Opfer sind in diesem Deliktsbereich Frauen (43.600).

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12.04.2014: Internationaler Tag für Straßenkinder

Das Konsortium für Straßenkinder (CSC - Consortium for Street Children) hat 2011den Internationalen Tag für Straßenkinder ins Leben gerufen um Millionen von Straßenkindern auf der ganzen Welt eine Stimme zu geben und um weltweit zu mehr gezielten Hilfeprojekten aufzurufen.

Weitere Materialien und Hintergrundinformationen zum Themenkomplex Straßenkinder finden sich u.a. auf folgenden Webseiten:

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11.04.2014: EuGH-Entscheidung zu EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung

Die Große Kammer des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) hat mit seinem Urteil (Volltext) vom 08.04.2014 für Recht erkannt: "Die Richtlinie 2006/24/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 15. März 2006 über die Vorratsspeicherung von Daten, die bei der Bereitstellung öffentlich zugänglicher elektronischer Kommunikationsdienste oder öffentlicher Kommunikationsnetze erzeugt oder verarbeitet werden, und zur Änderung der Richtlinie 2002/58 EG  ist ungültig."

 

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