Gewalt am 1. Mai in Berlin – kriminologische Perspektiven

Prof. Dr. Klaus Hoffmann-Holland
Freie Universität Berlin

Es werden die Ergebnisse einer neuen empirisch-kriminologischen Untersuchung zur Gewalt am 1. Mai 2009 in Berlin vorgestellt. Qualität und Quantität der gewaltsamen Auseinandersetzungen am 1. Mai 2009 in Berlin werden analysiert. Die aktuelle kriminologische Studie bezieht sich dabei auf Akteure, Motivationen, Aktionen und Interaktionen. Eine (ggfs. veränderte) Qualität und Quantität der Aktionen soll im Zusammenhang mit Interaktionen, d.h. auch Auswirkungen der formellen Sozialkontrolle durch die Polizei, betrachtet werden. Methodisch setzt die Studie auf eine Triangulation, die insbesondere Aktenanalyse, qualitative Interviews und eine Inhaltsanalyse von Weblogs verbindet. Die Studie versteht sich als Forschung zum Protest Policing.


Der Vortrag basiert auf einem Forschungsbericht. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Zitation

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