Mentoring integriert: Über 7 Aspekte von Integration im Programm „Balu und Du“

Nina Schomborg
Universität Osnabrück

Integration hat viele Facetten. Wer wird wie und wodurch integriert? Wann misslingt Integration? Gibt es ein Recht auf Nicht-Integration? Integration für Einheimische / Geflohene / Randständige / Außenseiter…?
Wir greifen sieben Integrationsaspekte heraus: viermal beziehen sie sich auf Mentees (Moglis), zweimal auf MentorInnen (Balus) und einmal auf beide.
- a) Integration von Neuankömmlingen in die Sprachgemeinschaft (M)
- b) Integration von randständigen Grundschulkindern in kinderkulturelle Angebote (M)
- c) Integration von Stubenhockern in das urbane Leben (M)
- d) Integration von langsam lernenden Grundschulkindern in die Welt der Kulturtechniken (M)
- e) Integration von jungen Erwachsenen in das bürgerschaftliche Engagement (B)
- f) Integration von ‚bildungsbürgerlichen‘ jungen Leuten in die Breite der Gesellschaft (B)
- g) Interkulturelle Erfahrungen – auch eine Integration (B+M)
Im Projektspot soll zunächst die Arbeitsweise von Balu und Du dargestellt werden (Praxisbezug). Das Programm kann auf eine 15-jährige Erfahrung zurückblicken mit z.Zt. 86 Standorten und über 8.000 gestifteten Mentorengespannen.

Im Weiteren wird auf Grundlage von Evaluationsstudien der Frage nachgegangen, ob und inwieweit Integrationserfolge erreicht wurden (quantitativen Methoden; Effektstärken mit Kontrollgruppe), qualitativen Methoden (Tagebuchanalyse) und soziographischer Darstellung.

Zitation

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