Qualifizierungsreihe Deeskalation und Konfrontation in Erziehung und Unterricht

Robert Erb
Landesinstitut für Präventives Handeln

"Manchmal denke ich, ich habe nur noch auffällige Schüler in der Klasse... Jetzt noch Inklusion! ... Unterricht? Wie?"

Die Anfragen an unser Institut bezüglich wachsenden Problemen an Schulen mit Grenzverletzungen, herausforderndem Verhalten von Schülern (und deren Eltern) haben zugenommen. Statt Berichten von gelingender Integration bzw. Inklusion vernimmt man vielerorts schleichende Überforderung.

Oft fehlen Handlungsalternativen, das Vertrauen auf den Schutz der Lehrerrolle reicht nicht mehr, Machtspiele kosten Kraft, Strafen nutzen sich ab. Klare Haltung und persönliche Authorität sind gefragt. "Wie kann Führung effektiver und integrativer gelingen?"

Als mögliche Antwort wurde die "Qualifizierungsreihe Deeskalation und Konfrontation" in Kooperation mit dem Deutschen Institut für Konfrontative Pädagogik IKD entwickelt. Der Pilot im Jahr 2014 wurde vor Ort durch Rainer Gall (IKD) durchgeführt. Seit 2015 führt das LPH alleine durch.

Die Qualifizierungsreihe umfasst 5 Blöcke à 2 Tage (jew. Fr./Sa). Die Schulleitung einer Schule meldet 2-3 Kollegen/ Multiplikatoren (Implementierung in Schule verpflichtend). Max. 20 TN.

Inhalte-keywords:
Haltung (klare Linie mit Herz), Beziehung als Grundlage, Körpersprache, Selbsterfahrung, Theaterpädagogik, Erlebnispädagogik, Statusdynamik, Konsequenz(en), Regel-Transparenz, Unterstützungssysteme Teams, Deeskalation und Intervention.

verwandte Schlüsselbegriffe

Schule Konfliktmanagement Deeskalation Haltung