Fäustling

Dr. Andreas Schick
Heidelberger Präventionszentrum

Mit „Fäustling“ werden in erster Linie Kompetenzen gefördert, die ein konstruktives Miteinander begünstigen und destruktiv-aggressivem Verhalten entgegenwirken. Hierfür werden vor allem soziale und emotionale Kompetenzen benötigt. Zudem wird ein prosoziales Beziehungsverhalten von Kindern auch dadurch gefördert, dass sie lernen aufmerksam, wertschätzend und auf andere Rücksicht nehmend miteinander umzugehen. Diese Qualitäten lassen sich zusammenfassend als „Achtsamkeit“ beschreiben. Im Einzelnen sollen mit Fäustling somit folgende Kernkompetenzen gefördert werden:

• Achtsamkeit
• Emotionale Kompetenz
• Soziale Kompetenz

Die drei zu fördernden Kompetenzbereiche „Achtsamkeit“, „emotionale Kompetenz“ und „soziale Kompetenz“ sind in 30 Wochenprojekte aufgeteilt, die den Erziehungskräften ausreichend Spielraum für eine flexible, der jeweiligen Situation angepasste, Umsetzung geben. Pro Woche wird jeweils ein Thema in den Mittelpunkt gestellt, das anhand eines breiten didaktischen, lern- und entwicklungspsychologisch begründeten Methodenspektrums erarbeitet wird (Fingerpuppenspiele, Bewegungsspiele, Fingerspiele, Aktivitäten, Bilderbuchgeschichte). Idealerweise werden die verschiedenen Spiele und Übungen über die gesamte Woche verteilt immer wieder angeboten, um so den Lerntransfer nachhaltig zu fördern.

verwandte Schlüsselbegriffe

Prävention sozial-emotionale Kompetenzen Achtsamkeit